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115 Hochwasserschutzbauten für Marsa Alam, El Quseir, Ras Ghareb, Safaga und Schalatin – 42 noch im Bau

Vor der Regenzeit besichtigte der Bewässerungsminister die Schutzanlagen bei El Quseir. Das Programm umfasst 38 Wädis; 73 von 115 Bauwerken sind fertig, der Rest ist im Bau.

26. September 2026

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The Shayib al-Banat mountain range in Egypt's Eastern Desert, inland from the Red Sea coast
Photo: Edal Anton Lefterov, CC BY-SA 3.0

Ein zusammenhängendes Hochwasserschutzsystem für Marsa Alam, El Quseir, Ras Ghareb, Safaga und Schalatin entsteht mit 115 Schutzbauwerken, von denen 73 fertiggestellt und 42 noch im Bau sind. Das sagte der Minister für Wasserressourcen und Bewässerung, Hani Sweilem, bei einer Rundreise durch das Gouvernement Rotes Meer am Donnerstag, dem 17. September, wie Al-Masry Al-Youm und Youm7 berichten.

Das Ministerium habe im Gouvernement 38 Wädis für Schutzmaßnahmen ausgewählt, geordnet nach Priorität und den jeweiligen Studien. Ziel der Reise sei gewesen zu prüfen, ob Flutrinnen und Schutzbauten für die kommende Starkregensaison bereit sind: ob sie Flutwasser aufnehmen und sicher ableiten oder in den künstlichen Seen vor den Schutzdämmen zurückhalten können.

Sweilem besichtigte die Anlagen am Wadi El-Qoweih, rund 30 Kilometer nördlich von El Quseir, darunter den künstlichen Kanal, den Leitwall und den Sammelsee B1. Das System soll Regen- und Flutwasser nutzbar machen und zugleich Entwicklungsprojekte schützen – allen voran die Qoweih-Farm – sowie die Hauptstraßen sichern, die El Quseir mit den Nachbarstädten verbinden.

Außerdem besichtigte er das Wadi El-Ambagi bei El Quseir. Dort gehören ein See, drei Hauptsperren, eine Nebensperre und der See B3 zu den Anlagen, dazu eine irische Furt, die den Verkehr auch bei fließendem Wasser aufrechterhält. Die Speicherkapazität der Seen am Ambagi liegt bei etwa 10 Millionen Kubikmetern.

Begleitet wurde er von Dr. Magda Hanna Bebawy, stellvertretende Gouverneurin des Roten Meeres, und Generalmajor Ahmed Sakr, Stadtoberhaupt von El Quseir, sowie von Ministeriumsvertretern. Masrawy berichtet, das Ministerium beziffere die Zahl seiner Schutzbauwerke landesweit auf 1.648.

Wann die 42 ausstehenden Bauwerke fertig sein sollen und was sie kosten, geht aus den Berichten nicht hervor.

Diese Seite berichtete am 16. September, dass Hurghada eigene Kontrollen an Damm, Durchlässen und Flutrinnen nördlich der Stadt durchgeführt hat. Zusammen decken beide Maßnahmen den größten Teil der besiedelten Küste ab – und das zählt, denn wenn hier Sturzfluten kommen, sind es zuerst die Wüstenstraßen ins Landesinnere, die gesperrt werden.

El QuseirMarsa AlamSafagafloodsinfrastructureRed Sea Governorate

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