Gouverneur: Dämme und Seen bei Marsa Alam und Shalatin hielten 2,49 Millionen Kubikmeter
Zwei Dämme zum Schutz von Sheikh El-Shazly nahmen rund 90.000 Kubikmeter auf, die beiden Schutzseen bei Shalatin weitere 2,4 Millionen, so der Gouverneur.
29. Oktober 2026
Hochwasserschutzanlagen bei Marsa Alam und Shalatin haben rund 2,49 Millionen Kubikmeter Wasser zurückgehalten. Das sagte Walid El-Barki, Gouverneur des Roten Meeres, am Dienstag, während über den Bergen im Süden des Gouvernements weiter Regen fiel.
Die Dämme Umm Hureina und Umm Rutayba bei Marsa Alam, die zu den Anlagen zum Schutz des Dorfes Sheikh El-Shazly gehören, hielten etwa 90.000 Kubikmeter zurück. In Shalatin nahm der See B1 rund 1,6 Millionen Kubikmeter auf, der See B2 rund 800.000; beide gehören zum Schutzsystem der Stadt. Die Schutzanlagen seien in gutem Zustand, sagte der Gouverneur.
Die Straßen am Dienstag
Am Kilometer 120 der Straße Marsa Alam–Shalatin bei Wadi Lahmy, nördlich des Dorfes Hamata, floss Wasser aus den Bergen in Richtung Meer. Das teilte die Leitstelle des nationalen Notfall- und Sicherheitsnetzes mit. Der Verkehr war beeinträchtigt, kam aber nicht zum Stehen.
Auf der Küstenstraße Marsa Alam–Berenice gingen Meldungen ein, dass Wasser am Kilometer 50 bei Wadi El Gemal über die Fahrbahn gelaufen sei. Die Behörde für Straßen und Brücken verlegte Geräte an die Stelle, räumte Schlamm und pumpte Wasser von der Straße. Die Arbeiten liefen nach Angaben der Behörde am Montag von 7 bis 23 Uhr; eine Kontrolle am Dienstagmorgen ergab, dass die Straße frei war.
Bei Arab Saleh, Kilometer 140 südlich von Marsa Alam, wurde die Bereitschaft auf die höchste Stufe gesetzt, als dort Wasser zu fließen begann. Der Verkehr auf den Straßen des Gouvernements lief nach Angaben der Einsatzzentrale des Gouvernements normal.
Wo sich das Wetter beruhigt hatte
Im Lagebericht um 20.30 Uhr am Dienstag meldete die Leitstelle beruhigte Verhältnisse in Ras Ghareb, Hurghada, Safaga, El Quseir und Halayeb; in Shalatin hatte der Regen aufgehört. Die Wasserströme bei Wadi Lahmy südlich von Marsa Alam wurden weiter beobachtet.
Die Leitstelle warnte vor Blitzschlag und vor Wind durch absinkende Luft unter den Gewitterwolken und riet, Sturzflutrinnen und tiefliegendes Gelände zu meiden.