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Sturzfluten können laut Schutzgebietsleiter das Seegras der Dugongs bei Abu Dabbab fördern

Ahmed Ghallab nennt Buchten wie Marsa Mubarak und Abu Dabbab, warnt aber: Zu viel Sediment und trübes Wasser können denselben Seegraswiesen schaden.

31. Oktober 2026

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Archivbild: Ein Dugong weidet Seegras auf sandigem Meeresboden ab, die Schnauze im Sand, und wirbelt Sediment auf; daneben eine Goldene Pilotmakrele. Nicht bestätigt, dass die Aufnahme aus den genannten Buchten stammt.
Archivbild

Saisonale Sturzfluten, die von den Bergen am Roten Meer herabkommen, tragen Sedimente und Nährstoffe in die Küstenbuchten. An geeigneten Stellen kann das den Seegraswiesen helfen, von denen sich Dugongs und Grüne Meeresschildkröten ernähren – das sagt der Leiter der Schutzgebiete am Roten Meer.

Ahmed Ghallab, Leiter der Schutzgebiete am Roten Meer, bezeichnete Seegras als einen der Grundbausteine des Ökosystems im Roten Meer: Es bietet vielen Meerestieren Nahrung und Lebensraum. Der Dugong, auf Arabisch «Braut des Meeres» genannt, lebt hauptsächlich davon, und auch für Grüne Meeresschildkröten ist es eine wichtige Nahrungsquelle.

Das Sediment, das Flutwasser in einige Küstenbuchten trägt, bringe Nährstoffe vom Land ins Meer und könne dort, wo die Bedingungen passen, das Wachstum von Seegras unterstützen, sagte Ghallab. Wie stark dieser Effekt ausfalle, hänge von der Menge und der Zusammensetzung der Sedimente sowie von den Verhältnissen im jeweiligen Gebiet ab: Zu starke Ablagerung oder zu trübes Wasser könnten dem Seegras auch schaden.

Marsa Mubarak und Abu Dabbab, beide im Schutzgebiet Wadi el Gemal bei Marsa Alam, nannte er als wichtige Standorte: Dort zieht das Seegras Dugongs und Grüne Meeresschildkröten in die Weidegründe. Beide Buchten sind bei Tauchern und Schnorchlern bekannt.

Das Wadi el Gemal selbst reicht von Bergtälern über Wüste bis an Küste und Riff – für Ghallab ein deutliches Beispiel für die ökologische Vielfalt im südlichen Roten Meer. Wie weit Sedimente vom Hochland durch die Wadis bis an die Küste gelangen, hängt vom Boden, von der Stärke der Regenfälle und vom Verlauf des Wassers ab.

Für die Gemeinschaften in den Bergen und Wadis durchfeuchtet derselbe Regen den Boden und lässt dort, wo es die Bedingungen erlauben, Wildgräser nachwachsen – das verbessert die Weidemöglichkeiten.

Schildkrötenstrände

Zu den Sand- und Felsstränden im südlichen Roten Meer gehören Nistplätze von Meeresschildkröten. Sie brauchen weiterhin Schutz vor Störungen, besonders während die Weibchen Eier legen und die Jungtiere schlüpfen. Der Schutz dieser Strände beruht darauf,

  • Müll und Verschmutzung zu verringern
  • touristische Aktivitäten und Strandnutzung zu regeln
  • Schildkröten nicht zu nahe zu kommen und ihre Nester nicht anzutasten

Die Aussagen folgen auf heftige Regenfälle über den Bergen um Shalatin und in den Wadis südlich von Marsa Alam, darunter das Wadi el Gemal, wo sich das Wasser zu Sturzfluten sammelte.

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Quellen

Grundlage sind Aussagen von Ahmed Ghallab, Leiter der Schutzgebiete am Roten Meer, wiedergegeben von Youm7. Die Angaben zu den Standorten und zur Wirkung der Flutsedimente stammen aus diesem einen Bericht; Ghallab beschreibt die Wirkung als möglich, nicht als gesichert. Der Bericht datiert die Regenfälle nur relativ, daher wird hier kein Kalenderdatum genannt.

Bildnachweis: Archivbild. Source: Youm7

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