Wetterbehörde erwartet am Montag örtlich sturzflutartigen Regen von El Quseir bis Shalatin
An Wadis bei Halayeb und Shalatin fiel am Sonntag bereits heftiger Regen. Gewitterschauer über den Bergketten am Roten Meer sollen laut Wetterbehörde bis Donnerstag anhalten.
25. Oktober 2026

Die ägyptische Wetterbehörde erwartet für Montag Gewitterregen, der in El Quseir, Marsa Alam, Ras Banas, Halayeb und Shalatin zeitweise Sturzflutstärke erreichen kann. Betroffen sind auch der mittlere und südliche Sinai.
Dr. Manar Ghanem vom Zentrum für Vorhersage und Frühwarnung der Behörde sagte am Sonntag, über Teilen des Gouvernements Rotes Meer, des Sinai und Oberägyptens sei leichter bis mittlerer, teils gewittriger Regen zu erwarten. Als weiteres Gebiet, in dem Gewitterregen spürbar werden könne, nannte sie Ras Ghareb.
Als Ursache nannte sie das saisonale Sudan-Tief über dem Süden des Landes in Verbindung mit feuchter Luft vom Roten Meer. Die Regenwahrscheinlichkeit über den Bergketten am Roten Meer und auf dem Sinai halte bis Donnerstag an.
Im äußersten Süden hatte der Regen am Sonntag bereits eingesetzt. Heftige Niederschläge wurden in El Quseir sowie an mehreren Wadis bei Halayeb und Shalatin registriert, darunter das Wadi Hodein nahe Shalatin, wo das Regenwasser landwirtschaftliche Flächen versorgt.
Das Gouvernement Rotes Meer hat die Bevölkerung aufgefordert, in Bergregionen und Wadis vorsichtig zu sein, Abstand von Sturzflutrinnen zu halten und die amtlichen Mitteilungen zu verfolgen. Gouverneur Walid El-Barqi betonte, die Bereitschaft müsse erhöht und zwischen den Behörden so koordiniert werden, dass Auswirkungen auf Straßen und die Bewegung der Menschen sofort bearbeitet werden – besonders in den Tälern, in denen sich Regenwasser sammelt.
Das Gouvernement stützt sich auf einen Tagesbericht des Instituts für Wasserressourcenforschung für den 24. bis 26. Oktober, der Regen unterschiedlicher Stärke über den Bergketten am Roten Meer und über der südlichen und mittleren Ostwüste nennt.
Für Montag erwartet die Wetterbehörde außerdem aufgewirbelten Sand und Staub über Teilen des Gouvernements Rotes Meer, was die Sicht auf den Straßen verringern kann; Autofahrern riet sie, bei schlechter Sicht langsamer zu fahren. Sie warnte vor Blitzschlag und starken Fallwinden unter Gewitterwolken und rief dazu auf, sturzflutgefährdete Bereiche zu meiden.