Wadi El Gemal ist laut Veranstalter das wichtigste Safariziel in Marsa Alam
Die Touren reichen bis etwa 200 Kilometer in die Wüste, manche dauern von morgens bis spät in die Nacht, sagte Safari-Veranstalter Wael Abu Issa der Zeitung Youm7. Italiener buchen am häufigsten.
1. November 2026

Das wichtigste Ziel für Bergsafaris von Marsa Alam aus ist das Naturschutzgebiet Wadi El Gemal. Das sagt Wael Abu Issa, ein führender Safari-Veranstalter im südlichen Roten Meer.
Gegenüber Youm7 erklärte er, die europäische Nachfrage nach solchen Touren habe in Marsa Alam angezogen, und die Buchungen stiegen im Laufe der Wintersaison, wenn kühlere Temperaturen im Gebirge das Reisen in der Wüste angenehmer machen.
Die befahrenen Gebiete reichen nach seinen Angaben bis etwa 200 Kilometer in die Wüste. Manche Touren beginnen morgens und dauern bis spät in die Nacht; sie führen unter anderem zum Serapis-Tempel im Gebiet Wadi El Gemal und zum Brunnen Bir Umm Kabu im Schutzgebiet, vorbei an Wüstenpflanzen wie Akazie und Arak.
Safaris von Marsa Alam aus seien anders organisiert als die von Hurghada, sagte Abu Issa, weil die Bergregionen weit von den Hotels der Gäste entfernt liegen. Das erfordere eigene Absprachen zu Programm, Transport und Abfahrtszeiten.
An erster Stelle der buchenden Nationalitäten nannte er Italiener, gefolgt von Deutschen. Deutsche Gäste wanderten eher in den Höhenlagen, italienische zögen die Wüstenatmosphäre und Kamelritte vor. Einige übernachteten für die Stille und den Sternenhimmel eine ganze Nacht in der Wüste.
Weitere Gebiete für Bergsafaris an dieser Küste sind Wadi El Dakhan, Gebel El Shayeb und Gebel El Qattar im Raum Hurghada.