Meerwasserentsalzungsanlage für Safaga: 30.000 Kubikmeter pro Tag, dazu Kanalisation für Umm al-Huwaytat und Kilo 8
Die nationale Behörde für Trinkwasser und Abwasser baut in Safaga eine Meerwasserentsalzungsanlage mit einer Kapazität von bis zu 30.000 Kubikmetern pro Tag und schließt die Gebiete Umm al-Huwaytat und Kilo 8 an die Kanalisation an, wie Youm7 berichtet. Kosten, Baufirma und Fertigstellungstermin bleiben offen.
6. Oktober 2026

In Safaga entsteht eine Meerwasserentsalzungsanlage mit einer Produktionskapazität von bis zu 30.000 Kubikmetern pro Tag, und die Gebiete Umm al-Huwaytat und Kilo 8 werden an die Kanalisation angeschlossen. Das berichtet Youm7, das die laufenden Vorhaben der nationalen Behörde für Trinkwasser und Abwasser in der Stadt aufführt.
Zum Entsalzungsprojekt gehören ein Meerwassereinlass und Transportleitungen, die die Anlage mit dem bestehenden Wassernetz von Safaga verbinden. Die Behörde beschreibt die Kapazität als Mittel, die Trinkwasserquellen der Stadt zu stärken und den steigenden Bedarf zu deckenytt.
Die Abwasserarbeiten richten sich auf Gebiete, die das Netz bisher nicht erreicht hat. Dem Bericht zufolge umfassen sie Freispiegelleitungen, ein Pumpwerk und Druckleitungen in Umm al-Huwaytat und Kilo 8 – mit dem erklärten Ziel, die Umwelt- und Gesundheitsbedingungen für die dortigen Bewohner zu verbessern.
Die Behörde stellt beide Vorhaben als Teil eines Infrastrukturplans für Safaga dar, umgesetzt nach staatlichen Vorgaben, das Dienstleistungsniveau in den Gebieten mit dem größten Bedarf zu heben.
Was der Bericht nicht liefert, ist genau das, was die Bewohner am meisten interessieren würde: keine Kosten für eines der beiden Projekte, keine Baufirma, kein Bautenstand und kein Termin – nichts dazu, wann die Anlage Wasser produzieren soll oder wann ein Haushalt in Umm al-Huwaytat oder Kilo 8 tatsächlich angeschlossen wird.
Safagas Versorgungsinfrastruktur war in diesem Herbst mehrfach Thema: Die Angebote für den Bau eines Umspannwerks in der Stadt lagen vergangene Woche bei 963 Millionen Pfund, und ein Phosphat-Düngemittelkomplex für fünf Milliarden Dollar ist dort geplant. Eine Entsalzungsanlage dieser Größe gehört zum selben Ausbau – und sie ist diejenige, deren Wirkung die Bewohner am Wasserhahn merken würden.