Der Herbstwind bringt die Kitesurf-Saison zurück nach El Gouna, Nord-Hurghada, Soma Bay und Makadi
An den Stränden am Roten Meer sind viele Kitesurfer unterwegs, seit die Windgeschwindigkeiten im Herbst zunehmen, berichtet Youm7. Lokale Trainer nennen El Gouna und Nord-Hurghada als wichtigste Treffpunkte, dazu Soma Bay, Makadi Bay und Marsa Alam.
17. Oktober 2026

An den Stränden des Gouvernorats Rotes Meer sind zahlreiche Kitesurfer unterwegs, seit die Windgeschwindigkeiten im Herbst zunehmen und der Wellengang an Teilen der Küste höher ausfällt. Das berichtete die ägyptische Tageszeitung Youm7 am 17. Oktober. Beides zählt für einen Sport, der von der Windbewegung und von der Kontrolle über Board und Segel abhängt.
Wo der Wind weht
Der Bericht nennt El Gouna und Nord-Hurghada als die Gebiete, in denen sich die Kitesurfer sammeln, daneben die Strände von Soma Bay, Makadi Bay und Marsa Alam. Alle gelten als offene Abschnitte, an denen der Wind mit größerer Kraft bis an das Ufer gelangt.
Shaaban el-Refaei, der ein Kitesurf-Zentrum in Hurghada leitet, sagte Youm7, Nord-Hurghada sei wegen seiner offenen Lage und der Windgeschwindigkeiten für den Sport bekannt. Das umliegende Gelände beeinflusse die Windbewegung; dadurch seien manche Spots je nach Wetterlage und Windrichtung des Tages besser geeignet als andere.
Als weitere führende Reviere nannte er die Soma Bay und die Makadi Bay — südlich von Hurghada und nördlich von Safaga —, weil das Wasser dort weit offen liege und natürliche Hindernisse fehlten, die Wind und Wellen sonst brechen würden.
Wer dort fährt
Zu den eifrigsten Gästen zählen dem Bericht zufolge europäische Besucher, besonders Reisende aus Deutschland, Großbritannien und Italien, dazu Gäste aus weiteren Ländern, unter ihnen Russland. Viele bringen Board, Segel und Ausrüstung selbst mit, anstatt vor Ort zu leihen.
Der Kitesurf-Lehrer el-Sayeh sagte der Zeitung, mehrere ausländische Gäste hätten den Sport an den Stränden des Roten Meeres gelernt und seien hier später selbst Trainer geworden; nach Hurghada kämen Gäste, für die Kitesurfen zu den Reisegründen gehöre. Bei starkem Wind steige die Geschwindigkeit des Boards deutlich, sagte er — für Fahrer, die die Herausforderung suchen, sei das Teil des Reizes.
Was der Bericht nicht sagt
El-Refaeis Hinweis ist der praktische für alle, die eine Session planen: Die Vielfalt der Spots an der Küste gibt Fahrern Auswahl nach Erfahrungsstand und Wetterlage. Der Bericht enthält keine Windmessungen, keine Namen von Zentren, keine Preise und keine Öffnungszeiten, und die Bedingungen wechseln mit der Windrichtung — wer einen bestimmten Strand ansteuert, sollte die Lage vorher vor Ort erfragen.