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Ministerium bestätigt Diskriminierung eines koptischen Jungen bei Fußballtests in Alexandria

Ein Untersuchungsausschuss des Ministeriums stellte fest, dass Makary Younan bei den Nachwuchstests von Al-Ittihad Alexandria wegen seines christlichen Namens abgewiesen wurde. Der Klub erhielt 48 Stunden, um den Trainer zu bestrafen; der Fall ging an die Staatsanwaltschaft.

23. Juli 2026

View of the Red Sea coastline from a boat trip near Hurghada, Egypt, with calm blue water
Photo: Tanya Dedyukhina, CC BY 3.0

Das ägyptische Ministerium für Jugend und Sport hat bestätigt, dass ein Junge bei den Nachwuchstests des Klubs Al-Ittihad Alexandria wegen seines Namens ausgeschlossen wurde, und den Fall an die Staatsanwaltschaft übergeben.

Der Spieler heißt Makary Younan, wie Masrawy am 22. Juli berichtete. Ein von der Direktion für Jugend und Sport in Alexandria eingesetzter Untersuchungsausschuss hörte mehrere Zeugen und stellte fest, dass der verantwortliche Trainer einen Verstoß begangen hat.

Das Ministerium wies den Klub an, binnen 48 Stunden ein eigenes Verfahren einzuleiten, eine Strafe zu verhängen und das Ergebnis zu melden. Die Höchststrafe ist laut Masrawy eine Sperre und ein dauerhaftes Arbeitsverbot in jeder Sport- oder Jugendeinrichtung. Talentsichtungen müssten nach den Grundsätzen von Integrität und Fairness ablaufen, erklärte das Ministerium; Kinder hätten ein unveräußerliches Recht auf Chancengleichheit im Sport. Vergleichbare Fälle würden an die Staatsanwaltschaft gehen, wenn die Beweislage auf eine Straftat hindeute.

Die Anzeige kam von der Mutter des Jungen, Mervat Younan. Sie sagte, ein Trainer habe ihren Sohn abgewiesen, weil sein Name ihn als Christen auswies – und nicht wegen seines Könnens, wie Egyptian Streets berichtet.

Der Nationale Menschenrechtsrat erklärte, er lehne „alle Formen der Diskriminierung, einschließlich religiöser Diskriminierung" ab und nannte die Praxis einen eklatanten Verstoß gegen Verfassungsbestimmungen, wie Al-Shorouk am 23. Juli berichtete. Der Rat lobte das Ministerium dafür, den Trainer einer Untersuchung und den Fall der Staatsanwaltschaft übergeben zu haben, und forderte Rechenschaft von allen Beteiligten.

Egyptian Streets verweist darauf, dass Artikel 53 der Verfassung Gleichheit garantiert und Diskriminierung aufgrund von Religion oder Weltanschauung verbietet und dass Christen rund ein Zehntel der ägyptischen Bevölkerung ausmachen.

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