Hurghada holt sich 2.800 Quadratmeter Staatsland zurück – und kündigt Kontrollen an Feiertagen an
Der Stadtbezirk Süd-Hurghada hat Mauern auf zwei staatseigenen Grundstücken im Handwerkerviertel abgerissen und kündigt verschärfte Kontrollen an offiziellen Feiertagen an, um Schwarzbauten früh zu stoppen – so berichtet Osoul Misr.
27. September 2026

Der Stadtbezirk Süd-Hurghada hat auf zwei staatseigenen Grundstücken im Handwerkerviertel (Herafeyeen) Übergriffe auf insgesamt 2.800 Quadratmetern beseitigt, wie Osoul Misr berichtet.
Bei den Übergriffen handelte es sich um Mauern aus Bruchstein und weißem Ziegel, die auf den beiden Grundstücken errichtet worden waren:
- erstes Grundstück: 1.300 Quadratmeter
- zweites Grundstück: 1.500 Quadratmeter
Die Maßnahme erfolgte auf Anweisung von Generalmajor Ahmed Gabr, dem Leiter des Bezirks Süd-Hurghada. Er schickte seinen Stellvertreter sowie die Abteilung für Planung und Übergriffe des Bauamts vor Ort, nachdem die Mauern bei einer routinemäßigen Kontrolle im Bezirk entdeckt worden waren. Beide Grundstücke wurden zurückgewonnen, gegen die Verantwortlichen werde rechtlich vorgegangen, so das Blatt.
Die Aktion geht auf Anweisungen des Gouverneurs des Roten Meeres, Dr. Walid El-Barqi, zurück, der ein sofortiges Vorgehen gegen Übergriffe auf Staatseigentum und gegen Bauverstöße angeordnet hat, wie Osoul Misr schreibt.
Gabr erklärte, es werde keine Nachsicht geben gegenüber Versuchen, sich Staatseigentum anzueignen, Bauvorschriften zu verletzen oder Straßen zu verstellen; die Kontrollen im Bezirk liefen rund um die Uhr. Besonders hob er die offiziellen Feiertage hervor: Dann werde verschärft kontrolliert, damit Schwarzbauten gleich zu Beginn auffallen.
Wer hinter den Mauern steht, wie lange sie dort standen und welche Strafen die rechtlichen Schritte nach sich ziehen, geht aus dem Bericht nicht hervor.
Für Anwohner ist der Hinweis auf die Feiertage der entscheidende Punkt: Bauarbeiten, die über ein langes Wochenende in der Annahme begonnen werden, dass niemand hinsieht, sind genau das, worauf der Bezirk nach eigenen Angaben jetzt achtet.