Hurghada: Reiseveranstalter gehen gegen Delfinjagd-Ausflüge vor, Schutzgebietsbehörde bestraft Verstöße
Tourismusunternehmen haben laut Al-Masry Al-Youm dringende Maßnahmen gegen Bootsausflüge ergriffen, die vor Hurghada Delfine verfolgen. Die Schutzgebietsbehörde bestraft Betreiber, die gegen die Regeln verstoßen.
5. September 2026
Tourismusunternehmen in Hurghada sind mit Dringlichkeit gegen Bootsausflüge vorgegangen, bei denen Delfine verfolgt werden; zugleich verhängt die Schutzgebietsbehörde Strafen gegen Betreiber, die gegen die Regeln verstoßen. Das berichtete Al-Masry Al-Youm am 5. September.
Der Bericht verbindet beides: Druck aus der Branche selbst und Sanktionen der Schutzgebietsbehörde gegen Verstöße. Worin die Maßnahme der Unternehmen genau besteht, wie viele Boote bestraft wurden, wie hoch die Strafen ausfallen und zu welchen Stellen die Ausflüge führen, steht nicht darin.
Delfinausflüge gehören zum festen Tagesprogramm in Hurghada und werden an Hotelschaltern und Marina-Ständen entlang der Küste verkauft. Der arabische Bericht nennt ausdrücklich das Verfolgen – dem Delfinschwarm mit dem Boot nachzusetzen, statt die Position zu halten und den Tieren die Annäherung zu überlassen.
Es ist die zweite Meldung zu Belastungen der Meerestierwelt an dieser Küste innerhalb weniger Wochen. Hurghada News berichtete, dass Ranger Touristen baten, die vor Hurghada und Marsa Alam wiederholt gesichteten Walhaie nicht zu berühren.
Wer einen Delfinausflug bucht, trägt damit ein regulatorisches Risiko des Veranstalters mit, das auf dem Ticket nicht sichtbar ist. Eine veröffentlichte Liste bestrafter Boote gibt es nicht, und der Bericht nennt keine Möglichkeit, den Status eines Anbieters vor dem Einsteigen zu prüfen.
Offen bleibt die Substanz auf beiden Seiten: ob die Maßnahme der Unternehmen ein formeller Branchenkodex, die Aussetzung bestimmter Fahrten oder eine interne Verwarnung ist – und ob es sich bei den Strafen der Schutzgebietsbehörde um Geldbußen, Lizenzentzüge oder etwas anderes handelt.