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Hurghadas Islamisches Kulturzentrum steht seit Jahren leer – Anwohner fordern die Wiedereröffnung

Das vor rund vier Jahrzehnten erbaute Zentrum am Abdel-Moneim-Riyad-Platz ist geschlossen, seine Bibliothek ungenutzt. Anwohner und der Vorsitzende der Fremdenführer-Gewerkschaft bitten den Awqaf-Minister um Sanierung und Wiedereröffnung.

3. Oktober 2026

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A mosque in Hurghada — a general view of the city's religious architecture, not the Islamic Cultural Centre described in this report
Photo: Karelj, public domain

Das Islamische Kulturzentrum am Abdel-Moneim-Riyad-Platz im Zentrum von Hurghada ist seit Jahren geschlossen, und Anwohner drängen auf Sanierung und Wiedereröffnung, wie Al-Masry Al-Youm berichtet.

Erbaut wurde das Zentrum vor rund vier Jahrzehnten; es war lange eine der Adressen für das religiöse und kulturelle Leben der Stadt. Es war nicht nur ein Gebäude des Awqaf-Ministeriums: Seine Bibliothek mit Büchern und Nachschlagewerken zu religiösen, geistesgeschichtlichen und kulturellen Themen zog Schüler, Forscher und Leser an. Seit die Türen zu sind, fehlt diese Rolle.

Die Appelle richten sich an Dr. Osama El-Azhary, den Minister für religiöse Stiftungen, den Zustand des Gebäudes vor Ort zu prüfen und es wieder in die Entwicklungs- und Restaurierungspläne des Ministeriums aufzunehmen. Der Bericht erinnert an einen Vorgang von 2016: Damals ordnete der frühere Minister Dr. Mokhtar Gomaa eine zügige Instandsetzung des Zentrums an, samt Wiederauffüllung der Bibliothek mit Veröffentlichungen des Obersten Rates für Islamische Angelegenheiten.

Anwohner haben eine genauere Vorstellung davon, was ein wiedereröffnetes Zentrum leisten könnte:

  • Erhalt, Instandsetzung und Ergänzung des vorhandenen Buch- und Nachschlagebestands um neuere Titel
  • eine digitale Abteilung mit elektronischem Zugang für Forscher und Studierende
  • Räume für Studium und Forschung sowie Angebote für Kinder und Jugendliche
  • Vortragsreihen gemeinsam mit religiösen, Bildungs- und Kultureinrichtungen des Gouvernements
  • Programme, die islamische Kultur in mehreren Sprachen vorstellen – für eine Stadt mit Gästen aus aller Welt

Bashar Abu Talib, Vorsitzender der Gewerkschaft der Fremdenführer, sagte, die Wiedereröffnung sei gerade wegen des Charakters Hurghadas wichtig: einer Tourismusstadt mit vielen Besuchern aus vielen Ländern. Eine solche Stadt brauche mehr als touristische Einrichtungen, sagte er – sie brauche auch gepflegte religiöse und kulturelle Bauten, als Teil des Bildes von Ägypten, das Gäste mitnehmen.

Wann das Zentrum geschlossen wurde, in welchem Zustand Gebäude und Bestand heute sind und ob das Ministerium auf die Appelle reagiert hat, sagt der Bericht nicht.

heritagecultureAwqaflibrariesHurghada

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Quellen

Reported by Al-Masry Al-Youm, including comment from the head of the tourist guides syndicate and proposals put forward by residents.

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