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HurghadaWirtschaft

Jojoba-Farm bei Hurghada gewinnt den Grün-Projekte-Preis des Roten Meeres – Ziel: 3.000 Feddan und 2.000 Arbeitsplätze

Eine Jojoba-Plantage von rund 1.000 Feddan bei Hurghada, bewässert mit dreifach behandeltem Abwasser, hat in der Nationalen Initiative für intelligente grüne Projekte 2026 den ersten Platz im Gouvernement Rotes Meer belegt. Die Saaternte stieg von 70 auf etwa 150 Tonnen; 3.000 Feddan und 2.000 Arbeitsplätze sind Ziele, ein Zeitplan fehlt.

18. Oktober 2026

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Five people stand together holding an Arabic certificate in front of the Egyptian state emblem. The publisher ran this photograph with its report on the green projects award; the people in it are not named in our reporting.
Photo: Al-Fallah Al-Youm

Eine Jojoba-Plantage bei Hurghada hat in der vierten Runde der Nationalen Initiative für intelligente grüne Projekte 2026 den ersten Platz im Gouvernement Rotes Meer belegt. Die zuständige Behörde will die Fläche von rund 1.000 auf 3.000 Feddan ausweiten und etwa 2.000 direkte Arbeitsplätze schaffen.

Das Projekt trägt den Namen „Integriertes oberägyptisches Modell für die grüne Kreislaufwirtschaft“ und wird von der Behörde für die Entwicklung Oberägyptens betrieben, die eine Zweigstelle im Gouvernement Rotes Meer hat. Bewässert wird der Jojoba auf Trockenland mit dreifach behandeltem Abwasser. Dieses Wasser wird damit von der Bewässerung von Baumpflanzungen auf eine produzierende Farm umgelenkt, und ungenutztes Land wird nutzbar gemacht.

Die genannten Zahlen

  • Angepflanzt wurde zunächst auf rund 1.000 Feddan bei Hurghada.
  • Die erste Ernte lag bei 70 Tonnen Jojobasamen, inzwischen sind es nach Projektangaben etwa 150 Tonnen.
  • Ziel sind 3.000 Feddan; das würde nach Angaben der Behörde Investitionen anziehen und rund 2.000 direkte Arbeitsplätze bringen, dazu indirekte Arbeit in Transport, Verpackung, Wartung und Vermarktung.
  • Geplant sind acht Gewächshäuser mit einer Million Setzlingen pro Jahr; ausgewählte Setzlinge sollen beim Nationalen Forschungszentrum registriert werden.

Überwacht wird die Farm über die Plattform Cropwise Operations, die mit Satellitenbildern und Fernerkundung Pflanzengesundheit, Produktivität, Bewässerung, Bodenzustand, Feuchtewerte und den Wasserbedarf der Kulturen verfolgt. Das Projekt verwertet außerdem landwirtschaftliche Reststoffe, prüft die Herstellung von Holzpellets, baut Zwischenkulturen an und betreibt eine Versuchsfarm.

Wer die Auszeichnung bekannt gab

Generalmajor Ing. Amr Abdel Moneim Mostafa, Vorsitzender der Behörde für die Entwicklung Oberägyptens, sagte, der Sieg zeige den Kurs der Behörde zugunsten von Projekten, die Umweltschutz, wirtschaftlichen Ertrag und moderne Technik verbinden. Dasselbe Projekt habe bei der Klimakonferenz COP27 im Jahr 2022 den zweiten Platz in der Kategorie der Großprojekte belegt.

Bei der Verleihung waren Dr. Magda Hanna, stellvertretende Gouverneurin des Roten Meeres, und Ing. Nada Youssef, Leiterin der Zweigstelle der Behörde am Roten Meer, anwesend, ebenso der Gouverneur von Assiut, Generalmajor Mohamed Alwan, der stellvertretende Gouverneur von Assiut, Dr. Mina Emad, der stellvertretende Gouverneur von Neues Tal, Dr. Mohamed Kagak, und Dr. Dalia Tadros von der Zentralverwaltung der Behörde für Projekte in Mittel-Oberägypten. Die Initiative wurde 2022 gestartet.

Der Vorbehalt

Die 3.000 Feddan, die 2.000 Arbeitsplätze und die Million Setzlinge pro Jahr sind Ziele, keine aktuellen Zahlen, und die Ankündigung nennt keinen Zeitplan. Die Behörde prüft nach eigenen Angaben, das Modell in zehn Gouvernements ihres Arbeitsgebiets zu übertragen.

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