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Italienische Ankünfte in Ägypten in den ersten fünf Monaten 2026 um 15,1 Prozent auf 461.000 gestiegen

Ägypten zählte von Januar bis Mai 461.059 italienische Gäste, 15,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum; damit ist Italien fünftgrößter Quellmarkt, berichtet Veto unter Berufung auf das Tourismusministerium. Für Hurghada und Marsa Alam ist der italienische Markt besonders wichtig – doch das Portal betont ausdrücklich, dass ein Nutzen vor Ort von Aufenthaltsdauer, Ausgaben und lokaler Beschäftigung und Beschaffung abhängt.

22. Oktober 2026

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Repräsentatives Archivbild: ein Resortstrand am Roten Meer mit Strohschirmen und Liegen, einem Steg, einem kleinen Boot und einer Insel am Horizont. Archivaufnahme der Küste, kein Bild der im Bericht genannten Gäste.
File photo / Archivbild — Veto (vetogate.com)

Ägypten hat in den ersten fünf Monaten des Jahres 2026 insgesamt 461.059 italienische Touristen empfangen, 15,1 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Damit liegt Italien auf Platz fünf der wichtigsten Quellmärkte des Landes. Das ägyptische Portal Veto berichtete die Zahlen und beruft sich dabei auf das Ministerium für Tourismus und Altertümer.

Aus mehr als 15 Märkten kamen in diesen fünf Monaten rund 5,2 Millionen Touristen nach Ägypten, ein Plus von 8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Größter Quellmarkt war Russland, gefolgt von Deutschland, Polen, dem Vereinigten Königreich und dann Italien.

Die ägyptische Tourismusförderungsbehörde war vom 14. bis 16. Oktober 2026 auf der Fachmesse TTG Travel Experience in Rimini vertreten, um für ägyptische Reiseziele zu werben und die Zusammenarbeit mit italienischen Reiseveranstaltern auszubauen. Ihr Geschäftsführer Ahmed Youssef sagte, der italienische Markt sei für den ägyptischen Tourismus wichtig; die Ergebnisse der ersten Monate des Jahres zeigten ein positives Wachstum und eröffneten Raum für weitere Zusammenarbeit mit italienischen Partnern.

Was das an dieser Küste bedeuten kann

Veto schätzt selbst ein, dass der italienische Markt besonders für Hurghada und Marsa Alam zählt, wo Hotels und Resorts, Restaurants und Geschäfte, Taxifahrer und Bootsbesatzungen vom Tourismus leben und wo Tauchbasen, Safari-Anbieter und Bootstouren eine höhere Nachfrage spüren würden. Mehr Ankünfte, so das Portal, könnten zusätzliche Einstellungen in Zeiten hoher Belegung bedeuten sowie Arbeit in Gastronomie, Hotellerie, touristischem Transport, Reiseführung, Reinigung, Instandhaltung und Belieferung – und mehr Laufkundschaft für kleine Betriebe, die Handwerk und Souvenirs verkaufen.

Das Portal stellt ausdrücklich klar, dass es sich um Möglichkeiten und nicht um gemessene Effekte handelt. Wie viel davon bei den Menschen im Gouvernement ankommt, hänge von der Aufenthaltsdauer der Gäste ab, von ihren tatsächlichen Ausgaben und davon, wie stark Tourismusbetriebe auf einheimisches Personal und auf Lieferanten aus dem Gouvernement Rotes Meer setzen. Die Zahlen selbst betreffen Januar bis Mai und beschreiben damit den Markt im früheren Jahresverlauf, nicht die jetzt beginnende Wintersaison.

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Quellen

Grundlage ist ein Bericht des ägyptischen Nachrichtenportals Veto (vetogate.com), das Zahlen des Ministeriums für Tourismus und Altertümer für die ersten fünf Monate 2026 nennt und Ahmed Youssef, Geschäftsführer der ägyptischen Tourismusförderungsbehörde, zitiert. Die Passagen zu Arbeitsplätzen und lokaler Wirtschaft sind die Einschätzung des Portals über mögliche Folgen, keine gemessenen Ergebnisse. Eine eigene Mitteilung des Ministeriums liegt uns nicht vor.

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