Kitesurf-Saison von El Gouna bis Lahami Bay eröffnet — an guten Tagen 17 bis 22 Knoten
Der Herbstwind hat Kiter und Windsurfer zurück an die Küste gebracht, von El Gouna bis hinunter zur Lahami Bay, wie Al-Masry Al-Youm berichtet. Wassersportler machen demnach 10 bis 15 Prozent der Gäste am Roten Meer aus — und ein Lehrer warnt: Begeisterung allein genügt nicht.
9. Oktober 2026

Die herbstliche Windsaison am Roten Meer hat begonnen, und an den Stränden von El Gouna im Norden bis zur Lahami Bay im Süden sammeln sich Kitesurfer, Windsurfer und Wellenreiter, wie Al-Masry Al-Youm am Freitag berichtet.
Die Zeitung listet die genutzten Spots auf: El Gouna im Norden, dann das Gebiet Al-Ahyaa nördlich von Hurghada, Makadi, Abu Soma — also Soma Bay — und Lahami im äußersten Süden. An geeigneten Tagen erreicht der Wind die Stärke, die diese Sportarten brauchen: laut Bericht zwischen 17 und 22 Knoten, je nach Wetter, Ort und Tageszeit. Weite, offene Strände und Wind zu verschiedenen Zeiten des Jahres machen die Küste dafür geeignet.
Schätzungen, die in Wassersportzentren der Küste zirkulieren, zufolge machen Gäste, die wegen dieser Sportarten kommen, 10 bis 15 Prozent der Besucher am Roten Meer aus, berichtet Al-Masry Al-Youm — mit Unterschieden je nach Gebiet und Saison. Die Nachfrage ist unter europäischen Gästen am größten, wo die Wassersportkultur laut Zeitung am stärksten verankert ist.
Ahmed Hassan, ein im Bericht zitierter Kitesurf-Lehrer, sagt, der Wunsch es auszuprobieren genüge allein nicht. Anfänger müssten lernen, wie Wind, Wasser und Material zusammenwirken, den Anweisungen von Lehrern und Zentren folgen und Wetter sowie Seegang berücksichtigen, bevor sie ins Wasser gehen. Die Zentren bieten Anfängerprogramme an, die an Land beginnen — Material, Sicherheitsregeln, Kontrolle über Board und Kite oder Segel — und dann schrittweise ins Wasser führen.
Laut Hassan kommen mit besser werdenden Herbstwinden mehr junge Leute unterschiedlicher Nationalitäten. Manche setzen einen Sport fort, den sie schon betreiben, andere nehmen sich vor, ihn im Urlaub zu lernen, wieder andere verbinden Strandtage mit einigen Sessions. Für einen Teil dieser Gäste sei Hurghada längst nicht mehr nur ein Ort für Badeurlaub, sondern ein Ziel, das wegen des Sports selbst gewählt wird.
Sein Hinweis, Meer und Himmel zu lesen, ist diese Woche besonders bedenkenswert: Hurghada News berichtete gesondert, dass am Freitagmorgen Gewitterregen und Blitze die südliche Küste des Roten Meeres trafen. Preise für Unterricht oder Materialverleih nennt der Bericht nicht, ebenso keine Namen von Zentren.