Gouverneur des Roten Meeres: Tourismuswachstum verschärft Wasserkrise, zwei neue Stationen in Vorbereitung
Der Gouverneur des Roten Meeres macht steigende Besucherzahlen für die Wasserknappheit mitverantwortlich und kündigt zwei neue Stationen an — Zeitplan und Kapazität bleiben offen.
10. August 2026
Der Gouverneur des Roten Meeres erklärte laut Al-Masry Al-Youm, die steigende Zahl der Touristen sei ein wesentlicher Faktor für die anhaltende Wasserkrise der Region, und die Provinz bereite die Inbetriebnahme von zwei neuen Wasserstationen vor.
Der Bericht nennt weder einen Zeitplan noch die zusätzliche Kapazität, den Standort oder ob es sich um Entsalzungsanlagen oder konventionelle Aufbereitungsanlagen handelt — diese Details waren in der wiedergegebenen Erklärung des Gouverneurs nicht enthalten.
Die Äußerung liefert eine offizielle Erklärung für eine Knappheit, über die Hurghada News seit Wochen berichtet. Die Provinz hatte zuvor den Wasserpreis auf 140 ägyptische Pfund pro Kubikmeter gedeckelt und eine Strafe von 100.000 Pfund für Verstöße festgelegt, nachdem Anwohner in Hurghada und Ras Ghareb von einer Versorgung nur alle sechs bis zehn Tage berichtet hatten. Auch eine neue Entsalzungsanlage nördlich von Hurghada mit einer geplanten Kapazität von 10.000 Kubikmetern pro Tag wird geprüft, und ein Bruch der Karimat-Leitung, die Hurghada versorgt, wurde in diesem Sommer bereits gemeldet und repariert.
Neu ist, dass die Knappheit nun direkt mit den Touristenzahlen verknüpft wird. Die Hotels in Hurghada laufen seit zwei Monaten nahezu oder vollständig ausgelastet, und jedes zusätzliche Gästebett erhöht den täglichen Bedarf in einer Provinz, die stark auf Entsalzung und lange Pipelines aus dem Landesinneren angewiesen ist.
Für Anwohner könnte das erklären, warum die Entlastung bislang nicht mit den Ankündigungen Schritt hält — eine Station braucht Zeit, selbst nach ihrer Bestätigung. Für Urlauber gibt es keine Hinweise darauf, dass die Wasserversorgung der Hotels betroffen ist; die bisherigen Preisdeckel und Engpassmeldungen betrafen Wohnviertel.
Offen bleibt: welche Stationen es sind, wann sie in Betrieb gehen und wie viel zusätzliche Kapazität sie ins Netz bringen.