Gouverneur des Roten Meeres deckelt Wasserpreis bei 140 Pfund pro Kubikmeter, Strafe bis 100.000 Pfund
Die Gouvernement Rotes Meer hat den Wasserpreis auf 140 Pfund pro Kubikmeter gedeckelt, Verstöße können mit bis zu 100.000 Pfund bestraft werden – inmitten einer anhaltenden Wasserknappheit an der Küste im Sommer.
9. August 2026

Die Gouvernement Rotes Meer hat einen Höchstpreis von 140 ägyptischen Pfund pro Kubikmeter Wasser festgelegt, wer mehr verlangt, riskiert eine Strafe von bis zu 100.000 Pfund. Das berichten Youm7 und Al-Masry Al-Youm.
Die Ankündigung fällt in einen Sommer mit angespannter Wasserversorgung an der Küste: Hurghada News berichtete bereits, dass Haushalte in Hurghada und Ras Ghareb teils sechs bis zehn Tage ohne Leitungswasser auskommen mussten und eine neue Entsalzungsanlage geprüft wird, um die Kapazität zu erhöhen. Vor diesem Hintergrund liest sich die Preisobergrenze als Versuch, Wasserverkäufer davon abzuhalten, bei Tankwagen-Lieferungen knappheitsbedingte Aufschläge zu verlangen.
Die Quellenberichte nennen weder ein Datum für das Inkrafttreten noch, welche Behörde die Regel im Alltag durchsetzt, noch ob sie nur die städtische Versorgung betrifft oder auch private Tankwagenbetreiber einschließt, die einspringen, wenn kein Leitungswasser fließt – gerade diese Gruppe dürfte die neue Grenze am ehesten austesten.
Für Anwohner, die bei Ausfällen ohnehin für Tankwagen-Lieferungen zahlen, gibt der Preisdeckel künftig eine klare Obergrenze vor, auf die sie sich berufen können, falls ein Anbieter mehr verlangt.