Gouverneur des Roten Meeres lässt Hurghadas Blockpläne fertigstellen und Legalisierungsakten prüfen
Der Gouverneur hat angewiesen, die Blockpläne für Hurghada abzuschließen und den Rückstau an Legalisierungsakten für Grundstücke aufzuarbeiten, wie Al-Ahram Gate berichtet.
2. September 2026
Der Gouverneur des Roten Meeres hat die Behörden angewiesen, die Blockpläne für Hurghada fertigzustellen und die Legalisierungsakten für Grundstücke in der Stadt zu prüfen. Das berichtet Al-Ahram Gate, das die Anweisung am 25. August mit Fotos veröffentlichte.
Hinter der Anweisung stehen zwei getrennte Vorgänge. Blockpläne sind jene Lagepläne, die festlegen, wie ein Wohnblock in Parzellen geteilt ist und was darauf gebaut werden darf; ohne genehmigten Plan lassen sich die einzelnen Parzellen kaum ordentlich registrieren. Legalisierungsakten wiederum sind die Anträge, mit denen Anwohner und Betriebe ihren Besitz an bereits genutztem Staatsland rechtlich absichern – ein landesweites Verfahren, das in schnell gewachsenen Küstenstädten besonders lange Warteschlangen hat.
Für Haushalte in Hurghada hängt beides sehr praktisch zusammen. Ein Grundstück mit ungeklärtem Rechtsstatus lässt sich schwer verkaufen, schwer beleihen und schwer mit Genehmigung bebauen – und die Akten können jahrelang liegen bleiben, während die Stadt darum herum weiterwächst.
Die Anweisung reiht sich in eine Serie von Boden- und Ordnungsentscheidungen an dieser Küste ein. Diese Redaktion berichtete über eine Kampagne in Hurghada, die im Norden der Stadt 75 Fälle von unerlaubter Landnahme abarbeitete, sowie über die Zuteilung von 477 Grundstücken am Roten Meer an die staatliche Behörde „Zukunft Ägyptens".
Zahlen nennt der Bericht nicht. Weder wie viele Blockpläne offen sind, noch wie viele Legalisierungsakten warten, welche Frist der Gouverneur gesetzt hat oder welche Stadtteile Hurghadas betroffen sind.