Gouverneur des Roten Meeres: Wasserdefizit erreicht 100.000 Kubikmeter täglich
Der Gouverneur des Roten Meeres beziffert das tägliche Wasserdefizit der Provinz laut Al-Masry Al-Youm auf 100.000 Kubikmeter – die bislang deutlichste Zahl in einer seit Wochen anhaltenden Krise.
13. August 2026
Der Gouverneur des Roten Meeres erklärte laut Al-Masry Al-Youm, das Wasserdefizit der Provinz belaufe sich mittlerweile auf 100.000 Kubikmeter täglich – die bisher deutlichste Zahl zu einer Krise, die diese Seite seit Wochen verfolgt.
Der Bericht schlüsselt das Defizit nicht nach Städten auf, erläutert nicht, wie die Zahl berechnet wurde, und nennt keinen Zeitplan zur Schließung der Lücke.
Die Angabe folgt auf mehrere in diesem Monat gemeldete Maßnahmen: eine Preisobergrenze von 140 EGP pro Kubikmeter mit Bußgeldern für Verstöße, die Ankündigung zweier neuer Entsalzungsanlagen sowie Reparaturteams nach einem Rohrbruch der Karimat-Leitung, die Hurghada versorgt. Auch Anwohner in Hurghada und Ras Ghareb berichteten von Engpässen, die inzwischen in die dritte Woche gehen.
Ein tägliches Defizit dieser Größenordnung würde, hielte es über die touristische Hochsaison im August an, sowohl Haushalte als auch die Wasserversorgung der Hotels entlang der Küste spürbar belasten – der Bericht nennt jedoch weder die am stärksten betroffenen Orte noch ein Datum, ab dem neue Entsalzungskapazität verfügbar sein soll.
Hurghada News bleibt an der Geschichte dran, sobald die Provinz genauer angibt, wo das Defizit konzentriert ist oder wann neue Kapazitäten ans Netz gehen.