Rotes-Meer-Gouvernorat schließt Fünfjahresabkommen mit dem nationalen Meeresforschungsinstitut zu Strandverschmutzung und Meeresuntersuchungen
Das Protokoll läuft fünf Jahre und umfasst Meeresuntersuchungen, Studien zur Strandverschmutzung und zu Klimafolgen, wissenschaftliche Beratung zum Küstenschutz sowie Schulungen für Gouvernoratsmitarbeiter im Meeresmonitoring. Budget und Starttermine wurden nicht genannt.
16. Oktober 2026

Der Gouverneur des Roten Meeres, Walid Al-Barqi, hat ein auf fünf Jahre angelegtes Kooperationsprotokoll mit dem Nationalen Institut für Meereswissenschaften und Fischerei unterzeichnet. Ziel ist der Schutz der Meeresumwelt an der Küste des Gouvernorats und die Entwicklung der Fischbestände, wie Youm7 am Freitag, 16. Oktober, berichtete.
Unterzeichnet wurde es mit der Institutsleiterin Dr. Abeer Ahmed Mounir. Dr. Ahmed Wahballah, Leiter der Hurghada-Niederlassung des Instituts, war anwesend. Das Protokoll gilt fünf Jahre ab Unterzeichnung und kann durch schriftliche Vereinbarung beider Seiten verlängert werden.
Was das Protokoll umfasst
- Umweltstudien und Meeresuntersuchungen zur Verringerung der Verschmutzung an den Stränden sowie Untersuchung der Folgen des Klimawandels
- Technische Unterstützung und wissenschaftliche Beratung des Gouvernorats bei Küstenschutz, Stadtgestaltung und nachhaltiger Entwicklung der natürlichen Ressourcen
- Anwendungsorientierte wissenschaftliche Lösungen für Umweltprobleme
- Informationsschriften, um das Bewusstsein für den Schutz der Meeresumwelt und der Strände zu stärken
- Praktische Schulungen für Mitarbeiter des Gouvernorats in der Überwachung und Beobachtung der Meeresumwelt sowie Austausch von Schulungs- und Verwaltungserfahrung
Das Institut soll außerdem an Studien und Projekten mitwirken, die das Gouvernorat im Bereich der Küstenentwicklung in seinem Gebiet durchführt oder verwaltet, und die ihm übertragenen Arbeiten unterstützen.
Was offenbleibt
Das Protokoll ist ein Rahmen. Der Bericht nennt kein Budget, keinen Starttermin für einzelne Untersuchungen und keine Liste der Strände oder Riffe, die zuerst untersucht werden.
Für Anwohner, Tauchbasen und Hotels ist zunächst vor allem klar, welche Stelle in den nächsten fünf Jahren die Meeresstudien des Gouvernorats durchführt und es bei Küstenarbeiten berät: das nationale Institut, dessen Niederlassung in Hurghada an dieser Küste liegt.