Krankenversicherung am Roten Meer berät Abendkliniken gegen Warteschlangen und Medikamentenmangel
Die Zweigstelle der staatlichen Krankenversicherung im Gouvernement Rotes Meer hat Abendkliniken, flexible Arbeitszeiten und ein besseres elektronisches Buchungssystem erörtert, um die Überfüllung ihrer Ambulanzen zu verringern und Lücken bei Medikamenten und medizinischem Material anzugehen. Das neue Klinikgebäude in Hurghada ist noch im Ausbau, ein Eröffnungstermin wurde nicht genannt.
21. Oktober 2026
Der Generaldirektor der staatlichen Krankenversicherung im Gouvernement Rotes Meer, Dr. Romani Wahid Markos, hat in einer Sitzung mit den Abteilungsleitern der Zweigstelle Wege besprochen, die Überfüllung in den Ambulanzen zu verringern und den Mangel an Medikamenten und medizinischem Material zu beheben. Über die Sitzung berichtet das ägyptische Nachrichtenportal Sada El-Balad.
Zu den erörterten Möglichkeiten gehört die Einrichtung von Abendkliniken; Regeln und Abläufe dafür sollen festgelegt werden, bevor ein solcher Abendbetrieb offiziell beginnt. Besprochen wurde außerdem ein Modell flexibler Arbeitszeiten für das Personal, um die Nachfrage zu entzerren und Warteschlangen zu verkürzen.
Was entschieden ist und was nicht
- Abendkliniken und flexible Arbeitszeiten sind in der Sitzung besprochene Vorschläge. Der Bericht nennt keinen Starttermin und keine Änderung der bisherigen Öffnungszeiten.
- Die Projektabteilung soll darlegen, welche Arbeiten am neuen Klinikgebäude in Hurghada bereits erledigt sind und was den Ausbau aufhält, damit es so bald wie möglich und im vorgesehenen Zeitplan in Betrieb gehen kann. Ein Eröffnungstermin wird nicht genannt.
- Die Abteilung für Bürgerservice wurde angewiesen, sich direkt um Probleme der Versicherten zu kümmern, auch bei der elektronischen Terminbuchung. Eine Telefonnummer oder einen Kanal dafür nennt der Bericht nicht.
Die Sitzung befasste sich dem Bericht zufolge auch mit der Regelmäßigkeit des Betriebs in den Ambulanzen und angeschlossenen Einheiten, mit der Verfügbarkeit der Fachrichtungen sowie mit der Einsatzbereitschaft der vertraglich gebundenen medizinischen Zentren und Labore. Zu den Einrichtungen der Zweigstelle gehört eine Gesamtambulanz in Hurghada.
Dr. Markos erklärte laut Sada El-Balad, tägliche Nachverfolgung und Abstimmung zwischen den Abteilungen seien entscheidend für eine bessere Versorgung. Wann die Sitzung stattfand, steht in dem Bericht nicht.