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Letzte Frist für Wohnungsbaugenossenschaften am Roten Meer: Baugenehmigungen bis 1. Januar 2027, Fertigstellung bis Oktober 2028

Das Gouvernement Rotes Meer hat den Wohnungsbaugenossenschaften einen festen Zeitplan und eine nach eigenen Worten letzte Chance gesetzt: Genehmigungsunterlagen bis 1. Januar 2027, Auftragsvergabe bis 1. April 2027, Fertigstellung bis 1. Oktober 2028 — sonst wird rechtlich gegen die Grundstücke vorgegangen.

1. Oktober 2026

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A residential street away from the tourist areas of Hurghada, with low-rise apartment blocks and parked cars
Photo: Андрей Куполов, CC BY 3.0

Wohnungsbaugenossenschaften, denen das Gouvernement Rotes Meer große unbebaute Flächen zugewiesen hat, haben einen festen Zeitplan und eine vom Gouvernement selbst so bezeichnete letzte Chance erhalten, ihre Projekte zu realisieren — wie Al-Masry Al-Youm berichtet.

Die Fristen sind in einem offiziellen Schreiben der Abteilung für Handwerk und Genossenschaftswesen des Gouvernements an den Vorsitzenden des Genossenschaftlichen Dachverbands für Bau und Wohnen festgehalten:

  • 1. Januar 2027 — die vollständigen Genehmigungsunterlagen müssen vorliegen; sie gelten als erster Schritt zum Baubeginn.
  • 1. April 2027 — Ausschreibung und Auftragsvergabe müssen abgeschlossen sein, damit tatsächlich gebaut werden kann.
  • 1. Oktober 2028 — das Projekt muss fertiggestellt sein, einschließlich der inneren Versorgungsanlagen.

Unterzeichnet wurde das Schreiben von Ingenieur Hassan Mawafi, dem Generalsekretär des Gouvernements. Es folgt auf ein Treffen des Gouverneurs mit den Bau- und Wohnungsgenossenschaften, an dem ein Vertreter der im Gouvernement registrierten Genossenschaften teilnahm. Dort wurde geprüft, wie viel jede Genossenschaft tatsächlich gebaut hat und ob sie die in ihrem Vertrag festgeschriebenen Fristen eingehalten hat.

Werden die Termine versäumt, will das Gouvernement nach den Vertragsbedingungen rechtliche Schritte einleiten — zum Schutz öffentlicher Mittel, wie es heißt. Erstellt wurde zudem eine Liste aller registrierten Genossenschaften, denen Land zugewiesen wurde, sowie eine gesonderte Liste jener Genossenschaften ohne handlungsfähigen Vorstand, die nach Angaben der Behörde mehrfach angeschrieben wurden. Der Wohnungsgenossenschaftsverband und die Allgemeine Behörde für Bau- und Wohnungsgenossenschaften sollen die Zusammensetzung dieser Vorstände mitteilen, damit für jede Genossenschaft ein rechtlicher Vertreter benannt werden kann.

Wie viele Genossenschaften betroffen sind, wie groß die Flächen sind und wie viele Wohnungen die ins Stocken geratenen Projekte liefern sollten, geht aus dem Bericht von Al-Masry Al-Youm nicht hervor.

Für alle, die an dieser Küste in eine Genossenschaftswohnung eingezahlt haben, sind vor allem die Daten wichtig. Sie sind der erste veröffentlichte Zeitplan, an dem sich diese Projekte messen lassen — und sie fügen sich in das größere Vorgehen des Gouvernements beim Thema Grundbesitz ein: die Bepreisung von Grundstücken in Hurghada und Ras Ghareb ohne Vertrag und das neue Gremium, das Geschäfte per Vollmacht überprüft.

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Quellen

Reported by Al-Masry Al-Youm, which saw the governorate's official notice to the Federal Co-operative Society for Building and Housing.

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