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Sieben Wracks liegen bei Abu Nuhas vor Hurghada, rund 21 im ganzen Roten Meer

Youm7 zählt rund 21 Wracktauchplätze im Roten Meer, allein bei Abu Nuhas sieben Schiffe. Einige liegen tiefer als 30 Meter, wofür laut Bericht fortgeschrittene Erfahrung nötig ist.

23. Oktober 2026

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Ein von Korallen überwachsenes Schiffswrack unter Wasser: Hinter einem stark bewachsenen Poller mit roten und orangefarbenen Schwämmen ragen Aufbauten und eine Leiter auf, umgeben von Rifffischen. Archivbild aus dem Bericht; der genaue Wrackplatz ist nicht benannt.
Photo: Youm7 — File photo / Archivbild

Sieben gesunkene Schiffe liegen bei Abu Nuhas nordwestlich der Insel Shadwan vor Hurghada. Sie gehören zu rund 21 Wracktauchplätzen in den Gewässern des Roten Meeres, wie die ägyptische Tageszeitung Youm7 berichtet.

Ahmed Bego, ein Tauchtouren-Veranstalter in Hurghada, nennt in dem Bericht 21 Wracktauchplätze. Korallen seien über die Rümpfe gewachsen, Meerestiere hätten sich rund um die Wracks angesiedelt, die dadurch zu artenreichen Lebensräumen geworden seien.

Zu den Wracks bei Abu Nuhas gehören die SS Carnatic, die 1896 sank, die Kimon M, die 1978 sank, und die Giannis D, die 1983 sank. Ein dreieckiges Riff machte das Gebiet für die Schifffahrt gefährlich. Einige Wracks liegen tiefer als 30 Meter, was der Bericht als geeignet für erfahrene Taucher mit fortgeschrittener Ausbildung beschreibt.

Weitere im Bericht genannte Orte sind die Thistlegorm, ein von der britischen Armee requiriertes Versorgungsschiff, das im Oktober 1941 im Zweiten Weltkrieg im nördlichen Roten Meer sank; ein etwa 70 Meter langer Minensucher sowjetischer Bauart nahe dem Hafen von Hurghada, der zur ägyptischen Marine gehörte, bevor er in den 1960er Jahren von israelischen Streitkräften getroffen wurde; sowie die Numidia, die 1901 nach einer Kollision mit einem Riff nahe den Brother Islands im südlichen Roten Meer sank.

Die Wracks verteilen sich auf mehrere Schutzgebiete, darunter die Reservate der nördlichen Inseln, Wadi El Gemal und das Meeresgebiet Elba. Die meisten liegen dem Bericht zufolge in den nördlichen Schutzgebieten des Gouvernements Rotes Meer.

Was der Leiter der Schutzgebiete sagt

Ahmed Ghallab, Leiter der Schutzgebiete am Roten Meer, sagte, in ägyptischen Hoheitsgewässern gesunkene Schiffe seien nach internationalem Seerecht Eigentum der Hafenbehörde des Roten Meeres. Das Umweltministerium arbeite daran, sie als ökologische Güter zu schützen.

Die Wracks könnten zugleich dem Naturschutz dienen, indem sie Taucher von Teilen der natürlichen Korallengebiete fernhielten und so empfindliche Riffbereiche entlasteten.

Die Zahl der Tauchplätze im Roten Meer insgesamt gibt der Bericht mit mehr als 100 an, viele davon rund um die vorgelagerten Inseln. Zum Beginn der Wintersaison seien die Wrackplätze stärker besucht, vor allem von europäischen Gästen.

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Quellen

Grundlage ist ein Bericht der ägyptischen Tageszeitung Youm7. Darin äußern sich Ahmed Bego, Tauchtouren-Veranstalter in Hurghada, zur Zahl der Wrackplätze und Ahmed Ghallab, Leiter der Schutzgebiete am Roten Meer, zu Eigentum und ökologischer Rolle der Wracks. Berichterstattung aus einer einzigen Quelle; die Zahlen zu Wracks und Tauchplätzen stammen aus diesem Bericht. Preise, Tourenpläne oder Besucherzahlen nennt er nicht.

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