Sportfischen am Roten Meer: El Qoweih, Gamsha, Hamata und Safaga – und die Regeln vor dem Auslaufen
Vier Küstenabschnitte sind laut Al-Masry Al-Youm zu den wichtigsten Ausgangspunkten und Zielen für Angeltouren geworden. Die Touren dauern meist eine oder zwei Nächte auf einem gecharterten Boot; der Bericht nennt die Sicherheits-, Melde- und Umweltregeln, die dabei gelten.
18. Oktober 2026

Vier Abschnitte der Rotmeerküste – El Qoweih, Gamsha, Hamata und Safaga – sind zu den wichtigsten Zielen für Angeltouren geworden und ziehen Hobbyangler aus ganz Ägypten an. Das berichtete Al-Masry Al-Youm am 18. Oktober.
Wie eine Tour zustande kommt
Eine Gruppe von Anglern vereinbart mit einem Bootsbesitzer die Charter eines Bootes und legt Dauer, Route und benötigte Ausrüstung fest. Mitfährt ein erfahrener Bootsführer, der die Fangplätze kennt. Die meisten Touren dauern eine oder zwei Nächte, manchmal länger.
Die Aufgabe des Bootsführers geht über das Steuern hinaus: Er muss Tiefen und Wasserverhältnisse kennen, Wetter und Strömungen beobachten, geeignete Stellen zum Angeln auswählen und alle pünktlich zurückbringen. Angler wählen eine Tour nach Fahrtdauer, Seezustand, Zielfischart, Ausstattung des Bootes, Größe der Gruppe und Ortskenntnis der Crew aus.
Zur Vorbereitung gehören nach Angaben der von der Zeitung zitierten Angler Köder für die Zielfische, Ruten, Schnüre, Gewichte und auf die Tiefe abgestimmtes Gerät sowie ausreichend Trinkwasser und Lebensmittel für jede Nacht auf See – sicher gelagert und gekühlt – dazu Dinge des täglichen Bedarfs, Notvorrat und Sicherheitsausrüstung.
Die Regeln vor dem Auslaufen
Der Bericht nennt, was die Organisation einer Tour verlangt:
- Prüfen, ob das Boot seetüchtig ist und ob Rettungs- und Kommunikationsausrüstung funktionieren.
- Erste-Hilfe-Material mitnehmen.
- Die Wetterberichte vor dem Auslaufen und während der Fahrt verfolgen.
- Route und Dauer festlegen und den zuständigen Behörden die vorgeschriebenen Angaben melden.
Zum Umweltschutz heißt es, Touren sollten die Fischereivorschriften einhalten, Schonzeiten und Schutzgebiete respektieren, verbotene Fangmethoden meiden und Abfälle sicher entsorgen, damit Korallen und Meeresleben keinen Schaden nehmen.
Warum es um mehr geht als den Fang
Die Zeitung verweist darauf, dass die Aktivität eine ganze Reihe von Gewerben am Meer trägt: Bootscharter, Wartung und Ausrüstung, Angelgeräte und Verpflegung für die Touren sowie Arbeit für Leute mit Seeerfahrung. Ein Ausbau könnte dem Bericht nach das touristische Angebot am Roten Meer über Badeurlaub, Tauchen und herkömmliche Bootstouren hinaus erweitern – vorausgesetzt, die Belastungsgrenzen der Seegebiete und die Umweltauflagen für diese Aktivität werden eingehalten.
Es handelt sich um eine Reportage auf Grundlage von Schilderungen der Angler, nicht um eine amtliche Mitteilung. Wer eine Tour plant, sollte die aktuellen Genehmigungs- und Meldepflichten sowie die Sicherheitszulassung des Bootes vor der Buchung bei den zuständigen Behörden prüfen.