Drei nicht lizenzierte Arztpraxen im Süden Hurghadas geschlossen
Bawabet Al-Ahram berichtet, dass drei ohne Lizenz betriebene medizinische Zentren im südlichen Stadtbezirk Hurghadas geschlossen wurden. Namen und Gründe nennt der Bericht nicht.
4. September 2026
Drei medizinische Zentren, die ohne Lizenz im südlichen Stadtbezirk Hurghadas betrieben wurden, sind geschlossen worden, wie Bawabet Al-Ahram am 1. September berichtete.
Der arabischsprachige Bericht nennt die Zahl — drei Zentren — und den Bezirk: Hay Ganoub El-Ghardaqa, den Südbezirk von Hurghada. Er nennt weder die Namen der Einrichtungen noch ihre genaue Lage, beschreibt nicht, welche Behandlungen dort angeboten wurden, und berichtet weder von Geldstrafen und Strafverfahren noch von einem Weg zur Wiedereröffnung.
Warum solche Schließungen vor Ort zählen, liegt an dem, was eine Lizenz mit sich bringt. Erst die Registrierung stellt eine Praxis unter die Aufsicht der Gesundheitsbehörde, verpflichtet sie zur Dokumentation und gibt Patienten eine benannte Stelle, an die sie sich im Beschwerdefall wenden können. Ein nicht lizenziertes Zentrum steht außerhalb all dessen — unabhängig davon, wie gut die Versorgung darin sein mag.
Die Schließungen reihen sich in eine Serie von Kontrollen entlang der Küste ein, über die dieses Portal in den vergangenen Wochen berichtet hat: 900 Kilo nicht verzehrtaugliches Fleisch, beschlagnahmt in einem Restaurantlager nördlich von Hurghada, 200 Kilo abgelaufene Lebensmittel im Süden der Stadt sowie sechs versiegelte Geschäfte an der Uferpromenade und am Fairouz Beach wegen ausstehender Gebühren.
Für die Einwohner ist nun der Südbezirk an der Reihe — jener Teil der Stadt, in dem ein großer Teil der Hurghadaer lebt, nicht die Hotelzone. Für Urlauber sind Privatpraxen oft die erste Anlaufstelle bei einer kleinen Verletzung oder Ohrenproblemen nach dem Tauchgang. Da der Bericht jedoch keine Einrichtung benennt, gibt er keinen Hinweis darauf, welche Praxen betroffen sind.