Auch bekannt als Region Rocky Islands, im Norden die Fury Shoals
Ein weit verstreuter Riffkomplex nahe der Südgrenze Ägyptens – Höhlen, Korallengärten und die besterhaltenen Hartkorallen des Landes.
Tiefe
5–30 m, verteilt auf viele einzelne Plätze
Zugang
Nur per Tauchsafari, ab Port Ghalib oder Hamata im tiefen Süden
Beste Zeit
März bis November; im tiefen Süden bleibt es lange warm
Niveau
Fortgeschritten
Der äußerste Süden der ägyptischen Rotmeerküste trägt die gesündesten Hartkorallen des Landes, vor allem deshalb, weil dort erst seit Kurzem überhaupt getaucht wird. St John’s ist der Name für eine Gruppe von Riffen nahe der sudanesischen Grenze, und ihre Plätze reichen von flachen Korallengärten bis zu einem Netz aus Höhlen und Tunneln.
Es ist sanfter als Brothers oder Daedalus und schöner als beide. Wer von einem Törn in den tiefen Süden zurückkommt, erzählt eher von den Korallen als von den Tieren, und das ist an dieser Küste ungewöhnlich.
Erreichbar nur per Tauchsafari, und der Weg ist weit. Genau deshalb ist der Zustand noch so, wie er ist.
Bedingungen
Viele einzelne Plätze statt eines einzigen Riffs, also findet sich fast immer etwas Geschütztes
Meist sanftere Strömung als an den Riffen weiter draußen
Abgelegen: Die nächste Druckkammer ist weit weg, und das sollte Ihr Tauchprofil konservativer machen
Was Sie wahrscheinlich sehen
Hartkorallen in außergewöhnlichem Zustand – deshalb zählt diese Region
Durchschwimmbare Tunnel und kathedralenartige Höhlensysteme bei Umm Kharerim
Riffhaie, an den äußeren Plätzen gelegentlich Longimanus
Delfine am Satayah-Riff weiter nördlich
Worauf Sie achten sollten
Die Höhlen von St John’s sind stellenweise wirklich geschlossen. Sie werden von Sporttauchern mit Guide betaucht und bleiben trotzdem eine Überkopfumgebung – gehen Sie mit jemandem, der die Ausgänge kennt.
Der eigentliche Risikofaktor ist die Abgeschiedenheit. Sie sind hier weiter von einer Druckkammer entfernt als sonst irgendwo in Ägypten; tauchen Sie deutlich innerhalb Ihrer Grenzen.
Das hier ist Planungsinformation, kein Tauchgangsbriefing und kein Ersatz dafür. Bedingungen ändern sich; maßgeblich ist Ihr Guide vor Ort. Notrufnummern und die Druckkammern der Küste finden Sie auf unserer Notfallseite.
Tauchbasen in Marsa Alam
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