2,13 Millionen Passagiere in zwei Monaten: Hurghada ist Ägyptens stärkster Regionalflughafen
Der Flughafen Hurghada hat im August und September rund 2.131.400 Passagiere abgefertigt – 6,1 Prozent mehr als im Vorjahr und mehr als jeder andere ägyptische Regionalflughafen, wie Daten des Ministeriums für Zivilluftfahrt zeigen.
3. Oktober 2026

Der internationale Flughafen Hurghada hat im August und September 2026 rund 2.131.400 Passagiere abgefertigt – mehr als jeder andere ägyptische Regionalflughafen. Das geht aus Daten des Ministeriums für Zivilluftfahrt hervor, über die Masrawy und das Branchenportal Tourism Daily News berichten.
Im Vorjahreszeitraum waren es 2.008.847 Passagiere, ein Zuwachs von 122.553 oder 6,1 Prozent.
Ägyptens Regional- und Tourismusflughäfen zusammen zählten in den zwei Monaten 5.110.629 Passagiere, gegenüber 4.875.411 ein Jahr zuvor – ein Plus von 235.218 beziehungsweise 4,8 Prozent. Aus den Daten im Einzelnen:
- Hurghada: 2.131.400 Passagiere, plus 6,1 Prozent
- Sharm el-Sheikh: 1.638.499 Passagiere, plus 6,2 Prozent
- Sohag und Assiut zusammen: 222.445 Passagiere, plus 18,6 Prozent
- El Alamein: 99.921 Passagiere, plus 29,1 Prozent – das stärkste Wachstum der genannten Flughäfen
- Port Said plus 67 Prozent, Marsa Matruh plus 2,3 Prozent, Alexandria plus 0,1 Prozent
Der Flughafen Marsa Alam kommt in den berichteten Zahlen nicht vor; für den Süden dieser Küste liegt damit kein vergleichbarer Wert vor.
Zivilluftfahrtminister Dr. Sameh El-Hefny erklärte laut Tourism Daily News, das Ministerium baue die Infrastruktur und die Kapazitäten der Flughäfen weiter aus und erweitere gleichzeitig die Flugverbindungen und neue Märkte. Der Pilot Wael El-Nashar sagte demselben Portal, die unterschiedlichen Wachstumsraten der Flughäfen hingen von der Art des Betriebs und der Nachfrage am jeweiligen Zielort ab.
Tourism Daily News weist darauf hin, dass die veröffentlichten Daten keine konkreten Veränderungen bei den Flugpreisen enthalten und die tatsächlichen Ticketpreise von saisonaler Nachfrage, Treibstoff- und Betriebskosten sowie der Politik der Airlines abhängen. Es sind Passagierzahlen, keine Preise – aber der bislang deutlichste Maßstab dafür, wie voll die beiden Monate vor dieser Wintersaison tatsächlich waren.