Hurghada räumt Betonklötze und Parksperren aus den Straßen von El Hadaba – nach einer Facebook-Beschwerde
Der Stadtbezirk Süd-Hurghada reagierte nach eigenen Angaben noch am selben Tag auf eine Beschwerde auf einer Facebook-Seite über Eigentümer, die die Straße vor ihren Gebäuden blockierten, und gab die Fahrbahn wieder für Autos und Fußgänger frei.
26. September 2026
Der Stadtbezirk Süd-Hurghada hat Eisensperren, Betonklötze und weitere unerlaubte Hindernisse entfernt, die Eigentümer von Wohn- und Geschäftsgebäuden im Viertel El Hadaba vor ihren Häusern aufgestellt hatten. Anlass war eine Beschwerde auf einer Facebook-Seite, wie Sada El-Balad berichtet.
In der Beschwerde hieß es, die Eigentümer wollten mit den Sperren verhindern, dass andere vor ihren Gebäuden und Geschäften parken. Das habe den Verkehr der Menschen behindert und das Straßenbild beeinträchtigt.
Generalmajor Ahmed Gaber, Leiter des Bezirks Süd-Hurghada, beauftragte den Bezirkssekretär Mohamed Rashed, sich mit dem stellvertretenden Bezirksleiter und der Abteilung für Außendienstkontrolle abzustimmen, zum Ort der Beschwerde zu fahren und sofort gegen die Verstöße vorzugehen, so das Portal.
Bei dem Einsatz wurden die Eisensperren, Betonbehälter und illegalen Hindernisse vor mehreren Gebäuden beseitigt und die Straße vollständig für Autos und Fußgänger freigegeben. Gegen die festgestellten Verstöße wurden rechtliche Schritte eingeleitet.
Gaber erklärte, der Bezirk nehme Beschwerden der Bürger ernst, vor allem solche über Übergriffe auf öffentliche Straßen oder Gehwege. Öffentlicher Raum dürfe nicht in privaten verwandelt und Teile der Straße nicht zugunsten einzelner Gebäude oder Personen vereinnahmt werden. Er wies den Bezirkssekretär und die Außendienstabteilung an, Beschwerden und Hinweise rasch zu bearbeiten – ob über das Beschwerdesystem, die offizielle Seite des Bezirks, telefonische Meldungen oder Beiträge, die in den sozialen Medien auffallen.
Der Bericht nennt nicht, wie viele Gebäude betroffen waren, ob Bußgelder verhängt wurden oder was geschieht, wenn die Sperren erneut auftauchen.
Für Anwohner bleibt vor allem der Weg dorthin bemerkenswert: Nach Darstellung des Bezirks genügte ein Beitrag auf einer Facebook-Seite, um noch am selben Tag ein Team vor Ort zu bringen.