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Hotelpreise in Hurghada steigen zum Start der Wintersaison

Die Belegung liegt zwischen 80 und 95 Prozent. Das Tourismusministerium hat die Hotels am Roten Meer zur Einhaltung von Mindestpreisen ab 50 Dollar pro Person im Fünf-Sterne-Zimmer aufgefordert.

29. Oktober 2026

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Pool, Strohschirme und Unterkunftsblöcke mit Balkonen in einer Strandanlage in Hurghada. Archivbild zur Wintersaison; es zeigt kein in diesem Bericht genanntes Hotel.
Archivbild

Die Zimmerpreise in Hurghadas Hotels steigen zum Beginn der Wintersaison. Die Belegung liegt laut einem Bericht von Al-Masry Al-Youm zwischen 80 und 95 Prozent, einzelne Anlagen sind vollständig ausgebucht.

Die Gäste kommen vor allem aus Deutschland, Russland, Großbritannien, Polen und Tschechien, mit Charter- und Linienflügen.

Der in dem Bericht zitierte Tourismusexperte Essam Ali bezifferte den Verkehr auf durchschnittlich 100 Flüge pro Tag am Flughafen Hurghada. Die höheren Zimmerpreise erklärte er mit der stärkeren Nachfrage nach Zielen am Roten Meer und mit den Kosten der Hotels für Energie, Löhne, Instandhaltung, Dienstleistungen und Lebensmittel.

Das Ministerium für Tourismus und Antiken hat Hotels und Anlagen am Roten Meer gewarnt, dass es bei Verstößen gegen den Ministerbeschluss über Mindestpreise für Unterkünfte rechtliche Schritte einleiten wird. Ziel sei es, dem Verkauf von Reisen zu Dumpingpreisen auf Auslandsmärkten entgegenzuwirken. Die Staffelung lautet 50 Dollar pro Person im Fünf-Sterne-Zimmer, 40 Dollar bei vier Sternen, 30 Dollar bei drei Sternen, 20 Dollar bei zwei Sternen und 10 Dollar bei einem Stern.

Mohamed Schamroukh, Geschäftsführer einer Hotelgruppe in Hurghada, sagte, die Erhöhungen hingen auch von der Nachfrage in der Hochsaison, vom Umfang der Vorausbuchungen und von den Verträgen mit ausländischen Reiseveranstaltern ab; sie fielen je nach Betrieb, Belegung und Preispolitik unterschiedlich aus.

Sayed El-Gabry, Vorsitzender der Kammer der Tourismusunternehmen in Hurghada, sagte, die Saison der Stadt hänge stark von den Auslandsmärkten ab; ägyptische Gäste machten einen deutlich geringeren Teil der Winterbelegung aus. Schätzungen aus der Branche setzen ihren Anteil in Hurghada teils unter 5 Prozent an. El-Gabry verwies dafür auf das Schuljahr und das Ende der Urlaubszeit von im Ausland arbeitenden Ägyptern.

Schwieriger sei die Frage, ob der Aufschwung zu breiteren Einnahmen für Beschäftigte sowie für Geschäfte und Dienstleistungen führe, sagte El-Gabry; die Preise müssten weiterhin die Betriebskosten der Hotels decken.

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Quellen

Grundlage ist ein Bericht von Al-Masry Al-Youm, der den Tourismusexperten Essam Ali, den Kammervorsitzenden Sayed El-Gabry und den Hotelmanager Mohamed Schamroukh zitiert und die Mindestpreise des Ministeriums für Tourismus und Antiken nennt. Der Anteil ägyptischer Gäste ist eine Branchenschätzung, keine amtliche Zahl.

Bildnachweis: Photo: Marc Ryckaert, CC BY-SA 4.0

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