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Hurghada

Antikenmuseum Hurghada zeigt Terrakotta-Figuren aus griechisch-römischer Zeit

Die Objektschilder im Museum beschreiben kleine, bunt gefasste Tonfiguren, überwiegend Frauen, dazu Götter wie Isis und Serapis sowie Miniaturhäuser, Tempel und Tonlampen.

6. November 2026

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Das Antikenmuseum in Hurghada besitzt eine Sammlung von Terrakotta-Figuren – kleinen Statuetten aus gebranntem Ton – aus der griechischen und der römischen Zeit Ägyptens. Die Beschreibungen auf den Objektschildern des Museums schildern sie als schlank und fein gearbeitet, mit ausgeprägten Frisuren und leuchtenden Farben, gefertigt aus heimischem Ton, klein und billig in der Herstellung.

Die meisten Figuren zeigen Frauen und junge Frauen in vielfach gefaltetem Gewand, daneben Männer, Kinder und Tiere. Andere stellen Götter wie Harpokrates, Isis und Serapis dar oder die Gesichter ptolemäischer Könige und Königinnen. Zur Sammlung gehören außerdem detailgenaue Modelle von Häusern und Tempeln sowie Alltagsgegenstände wie Tonlampen. Ein Teil der Stücke wurde von Hand geformt, ein anderer in Modeln gepresst; einzelne Teile entstanden separat und wurden anschließend am Hauptkörper befestigt.

Terrakotta-Figuren entstanden in Ägypten seit dem sechsten Jahrhundert vor Christus unter griechischem Einfluss; Naukratis, heute im Gebiet von Abu Qir bei Alexandria, war eines der frühen Hauptzentren. Ihre Blütezeit erreichte die Produktion im Hellenismus, besonders im vierten Jahrhundert vor Christus, als Alexandria und das Fayum wichtige Herstellungsorte waren.

Eröffnet wurde das Museum im Januar 2020. Es war das erste Museum, das das Ministerium für Tourismus und Antiken in Partnerschaft mit der Privatwirtschaft errichtete. Es verwahrt Tausende Objekte aus verschiedenen Epochen und verfügt zudem über einen Touristenmarkt und ein Theater für Kunst- und Kulturveranstaltungen.

HurghadaMuseumAntikenArchäologieKultur

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Quellen

Grundlage ist ein Bericht der ägyptischen Tageszeitung Youm7 über die Terrakotta-Sammlung des Antikenmuseums Hurghada, der die Beschreibungen auf den Objektschildern des Museums wiedergibt. Öffnungszeiten oder Eintrittspreise nennt er nicht.

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