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Im Antikenmuseum von Hurghada: rund 1.400 Objekte, 41 Vitrinen und ein nachgebautes islamisches Wohnhaus

Das Museum in Hurghada führt auf elf Gängen – neun davon für das Alte Ägypten – von der Vorgeschichte bis in die Zeit Muhammad Alis: mit Statuen der Königin Merit-Amun, drei königlichen Objekten Thutmosis' III., islamischer Lüsterkeramik und Vitrinen, in denen Beduinenmobiliar neben einer Sänfte steht.

16. Oktober 2026

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Glazed Islamic pottery in a museum display case: a ribbed green-and-ochre jug with a handle, a tall cream-glazed bottle, a decorated dish and small bowls. Published by Youm7 with its report on the Hurghada Antiquities Museum.
Photo: Youm7

Das Antikenmuseum von Hurghada bewahrt rund 1.400 Objekte aus Epochen, die von der Vorgeschichte bis in die Zeit Muhammad Alis reichen. Eine am Freitag veröffentlichte Reportage der Zeitung Youm7 beschreibt, was Besucher dort tatsächlich zu sehen bekommen – darunter eine umfangreiche Gruppe islamischer Stücke.

Wie das Museum aufgebaut ist

In den Ausstellungssälen gibt es elf Gänge und 41 Vitrinen, weitere Objekte sind im Außenbereich zu sehen. Die Ausstellung folgt einer chronologischen und thematischen Ordnung, der Weg führt also der Reihe nach durch die historischen Epochen. Neun der elf Gänge sind dem Alten Ägypten gewidmet.

Eröffnet wurde das Museum am 29. Februar 2020 in Anwesenheit von Ministerpräsident Mostafa Madbuli. Es war das erste Museum, das das Ministerium für Tourismus und Altertümer gemeinsam mit dem privaten Sektor errichtet hat. Das Gelände umfasst insgesamt etwa 22.500 Quadratmeter: rund 12.000 Quadratmeter kommerzielle Fläche und etwa 1.800 Quadratmeter Ausstellungsfläche, verteilt auf zwei Etagen. Ein römisches Theater auf dem Gelände ist in Betrieb.

Die pharaonischen Räume

Zu den bekanntesten Stücken gehören Statuen der Königin Merit-Amun aus der 19. Dynastie sowie drei königliche Objekte Thutmosis' III., der nach Angaben von Youm7 während seiner Regierungszeit 17 Schlachten führte.

Die islamische Keramik

Keramik gehört zu den ältesten Künsten der islamischen Zivilisation, und die in Hurghada gezeigten Stücke zeichnen eine lange Entwicklung in Herstellung und Verzierung von Gefäßen nach. Die ersten spezialisierten Werkstattschulen der Keramikherstellung entstanden laut Youm7 in der Umayyadenzeit; nach den islamischen Eroberungen breitete sich das Handwerk weiter aus, weil künstlerische Einflüsse zwischen den Regionen wanderten.

Die Abbasidenzeit brachte neue Ornamente: das Rankenwerk, das später als Rakisch bekannt wurde, dazu geometrische und abstrakte Formen sowie Motive aus Pflanzen- und Tierwelt – ein einzelnes Gefäß verband so praktischen Nutzen und ästhetischen Wert. Eine Neuerung dieser Zeit war die metallische Lüsterglasur, die auf Keramik als Ersatz für Gefäße aus Gold und Silber verwendet wurde.

Vor allem aus abbasidischer und fatimidischer Zeit sind mehrere Typen vertreten: Lüsterware, Porzellan mit erhabenem Dekor, unter der Glasur geschnittene Ware und die Ritzdekoration, die in abbasidischer Zeit weite Verbreitung fand.

Ein Zelt, ein Haus und eine Sänfte

Weitere Vitrinen zeigen Szenen aus dem islamischen Wohnhaus. Einfaches Mobiliar, wie es in beduinischen Lagern benutzt wurde – Kissen, Teppiche und leichte, klappbare Sitzgelegenheiten, passend zu einem Leben in Bewegung –, steht neben aufwendigeren Stücken, darunter Hudsch, Mahffa und Mahmal. Betten, Tische, Stühle und verzierte Schränke zeigen, wie sich Möbel je nach Funktion und Ort unterschieden, in Privathäusern wie in öffentlichen Gebäuden.

Öffnungszeiten oder Eintrittspreise nennt die Reportage von Youm7 nicht.

Hurghadamuseumantiquitiesthings to doIslamic art

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Quellen

Youm7 feature on the Islamic collection and layout of the Hurghada Antiquities Museum, published 16 October 2026.

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