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Neun Deutschlehrer für Hurghadas Sprachschulen — dazu bezahlte Zusatzstunden und Online-Unterricht

Nach zwei Schulwochen mit unbesetzten Deutschstunden hat der Bildungsstaatssekretär des Roten Meeres neun zusätzliche Deutschlehrer, eine Umverteilung des vorhandenen Personals, bezahlte Zusatzstunden und Online-Unterricht angeordnet: Kein Schüler solle ohne Lehrer im Klassenzimmer sitzen.

28. September 2026

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Hurghadas staatliche Sprachschulen sollen neun zusätzliche Deutschlehrer erhalten. Zugleich wird das vorhandene Personal zwischen den Schulen umverteilt und es werden bezahlte Zusatzstunden eingeführt — nach zwei Schulwochen, in denen Deutschstunden unbesetzt blieben, wie Al-Masry Al-Youm berichtet.

Dr. Ashraf El-Araby, Staatssekretär für Bildung im Roten Meer, traf die Entscheidungen bei einer erweiterten Sitzung mit den Leitungen der staatlichen Sprachschulen des Gouvernements sowie mit Fachberatern und Lehrkräften für Deutsch, die einberufen worden war, um die Ursachen des Mangels zu prüfen und schnelle Lösungen zu finden. „Wir werden nicht akzeptieren, dass ein einziger Schüler ohne Lehrer im Klassenzimmer sitzt“, sagte er und forderte sofortiges Handeln sowie eine Verteilung des Personals nach dem tatsächlichen Bedarf jeder Schule.

Vereinbart wurden folgende Maßnahmen:

  • Umverteilung der bereits eingesetzten Deutschlehrer zwischen den staatlichen Sprachschulen, mit Vorrang für die Schulen und Klassen mit dem größten Bedarf
  • Qualifizierte Lehrkräfte übernehmen gegen Bezahlung Zusatzstunden über ihr festgelegtes Stundenmaß hinaus
  • Zusammenarbeit mit Organisationen der Zivilgesellschaft im Gouvernement Rotes Meer, die bei der Bereitstellung der neun neuen Deutschlehrer helfen sollen; die Zuweisung erfolgt nach dem tatsächlichen Fehlbedarf und den Schülerzahlen jeder Schule
  • Vorbereitung von Online-Unterricht mit den Fachberatern für die zweite Fremdsprache, in Deutsch und Französisch, über digitale Lernplattformen, wenn an einer Schule vorübergehend keine Lehrkraft verfügbar ist

El-Araby erklärte, die Direktion unterstütze die Nachfrage der Schüler nach Deutsch und arbeite daran, die nötigen Lehrkräfte bereitzustellen, damit die Schüler ihren Anspruch auf Unterricht erhalten. Die derzeitige Lage erfordere dringende und flexible Lösungen, zumal die Nachfrage nach Deutsch an Hurghadas staatlichen Sprachschulen steige.

Außerdem kündigte er an, das Angebot an Fremdsprachen künftig auszuweiten — passend zu Hurghadas Charakter als internationale Tourismusstadt — und ein „Zentrum für Sprachentwicklung“ in der Abteilung für begabte Schüler der Direktion einzurichten, ausgerichtet auf die Anforderungen von Tourismus, Hotellerie, Luftfahrt und internationalen Dienstleistungen.

Hurghada News hatte in der zweiten Schulwoche über den Lehrermangel und über den Widerstand von Eltern gegen die Ersetzung von Deutsch durch Französisch berichtet. Al-Masry Al-Youm nennt nicht, wann die neun Lehrkräfte beginnen, an welche Schulen sie gehen und wie viele Schüler bisher ohne Deutschunterricht waren.

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Quellen

Reporting by Al-Masry Al-Youm on the Red Sea education directorate's meeting and the measures ordered to cover the German-teacher shortage in Hurghada's official language schools.

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