Fischerei am Roten Meer nach drei Monaten Pause wieder erlaubt – Hunderte Fischer fahren aus
Nach dreimonatiger Unterbrechung ist die Angel- und Feluken-Fischerei am Roten Meer wieder aufgenommen worden. Hunderte Fischer sind laut Al-Masry Al-Youm zurück auf dem Wasser.
18. August 2026

Nach einer Pause von drei Monaten ist die Fischerei mit Handleine und von Feluken aus am Roten Meer wieder aufgenommen worden. Hunderte Fischer sind zurück auf dem Wasser, wie Al-Masry Al-Youm berichtet.
Der Bericht betrifft zwei traditionelle Methoden dieser Küste: die Sinnar-Fischerei mit Handleine sowie den Fang von Feluken aus – jenen kleinen Booten, die dicht unter Land arbeiten.
Ebenso wichtig ist, was der Bericht in der vorliegenden Form nicht enthält: kein genaues Datum der Wiederaufnahme, keine Angabe der betroffenen Gebiete, keine benannte Behörde hinter der Entscheidung und keine Erklärung, warum die dreimonatige Unterbrechung verhängt wurde. Auch Fangmengen oder Lizenzauflagen werden nicht genannt.
An der Küste macht sich die Rückkehr der Flotten zuerst an der Fischtheke bemerkbar. Die Kleinbootfischerei beliefert Märkte und Restaurantküchen in Hurghada, Safaga und El Quseir; drei Monate ohne Anlandungen sind eine lange Zeit für die Besatzungen und ihre Familien.
Fischerei und Tourismus teilen sich hier dasselbe Wasser. Tauchplätze, Schnorchelriffe und Fanggründe überlagern sich entlang der gesamten Küste – wo und wann gefischt werden darf, ist deshalb für beide Branchen eine Dauerfrage.
Bemerkenswert ist vor allem die Größenordnung: Hunderte Fischer nach drei Monaten an Land wieder auf See. Offen bleibt, ob die Freigabe dauerhaft oder saisonal ist – und davon hängt ab, wie lange das Angebot hält.