Neue Regeln für den Schwerlastverkehr am Roten Meer — Gouvernement treibt zugleich Forderungen ein
Bawabat Al-Ahram berichtet, das Gouvernement Rotes Meer habe neue Vorschriften für den Schwerlastverkehr erlassen und ausstehende Forderungen des Staates eingetrieben. Was die Regeln vorschreiben, wann sie gelten und wie viel Geld eingenommen wurde, bleibt offen.
4. September 2026

Das Gouvernement Rotes Meer hat neue Vorschriften für den Schwerlastverkehr erlassen und ausstehende Forderungen des Staates eingetrieben. Das berichtete Bawabat Al-Ahram am 31. August.
Der mit Fotos veröffentlichte Bericht nennt den Inhalt der neuen Regeln nicht. Offen bleibt, welche Straßen und Fahrzeugklassen betroffen sind, ab wann die Vorschriften gelten, welche Genehmigungs- oder Streckenauflagen sie vorsehen und welche Strafen Betreibern drohen, die sich nicht daran halten. Ebenso wenig ist angegeben, wie hoch die eingetriebenen Beträge waren, von wem sie stammen und über welchen Zeitraum.
Schwere Lastwagen prägen die Hauptverkehrsachsen der Küste, auf denen Industriefracht neben Reisebussen und Flughafentransfers unterwegs ist. Hurghada News hat berichtet, dass der Hafen von Safaga 40.500 Tonnen Phosphat nach Indonesien verschifft und 31.500 Tonnen Aluminium übernommen hat — Fracht, die auf der Straße zum Hafen und von dort weiter transportiert wird.
Der Teil zu den staatlichen Forderungen folgt auf eine sichtbare Kontrolloffensive im Gouvernement in den vergangenen Wochen. Hurghada News hat berichtet, dass sechs Geschäfte an der Uferpromenade von Hurghada und am Fairouz Beach versiegelt wurden, weil Gebühren offen waren, und dass das Gouvernement angekündigt hat, Übergriffe auf Staatsland sofort zu beseitigen und die Verantwortlichen der Staatsanwaltschaft zu übergeben.
Für Anwohner und Besucher dürfte zuerst die Verkehrsseite spürbar werden: Die Wüstenstraßen zwischen Hurghada, Safaga und Ras Ghareb sind dieselben Strecken, die für Flughafentransfers und Tagesausflüge genutzt werden. Was sich dort für Fahrer ändert und ab wann, lässt sich aus den bisher veröffentlichten Angaben des Gouvernements nicht beantworten.