Wasserbetrieb am Roten Meer erhöht Bereitschaft zum Abpumpen von Regenwasser
In den Bergen um Halayeb und Shalatin im äußersten Süden fiel kräftiger Regen mit Blitzen. Für Montag gibt die Wetterbehörde die Regenwahrscheinlichkeit im Gouvernement mit rund 40 Prozent an.
26. Oktober 2026
Der Betrieb für Trinkwasser und Abwasser am Roten Meer hat seine Bereitschaft verstärkt, Regenwasser aus bebauten Gebieten abzupumpen. Zuvor hatte der Gouverneur des Roten Meeres, Walid El-Barqi, angeordnet, die Alarmstufe vor der angekündigten Schlechtwetterlage zu erhöhen.
In den bergigen Gebieten um Halayeb und Shalatin im äußersten Süden des Gouvernements fiel örtlich kräftiger Regen mit Blitz und Donner. In El Quseir regnete es am Sonntag nur wenige Minuten leicht; der Lagestab des Gouvernements teilte mit, der Regen habe nicht lange angehalten und die Straßen nicht beeinträchtigt.
Für Montag gibt die staatliche Wetterbehörde die Wahrscheinlichkeit für leichten bis mittleren, teils gewittrigen Regen über Teilen des Gouvernements Rotes Meer mit etwa 40 Prozent an. Er könne zeitweise so stark ausfallen, dass es in El Quseir, Marsa Alam, Ras Banas, Shalatin und Halayeb für Sturzfluten reicht.
Mit Gewitterwolken können außerdem Blitzeinschläge und kräftige Fallwinde einhergehen; die Behörde beziffert diese Wahrscheinlichkeit auf etwa 20 Prozent.
Für Montag werden in Hurghada, Safaga und Marsa Alam Höchstwerte von 31 Grad erwartet, die Tiefstwerte bei 22 bis 23 Grad.
In den Bergtälern im Süden wurde der Regen begrüßt, vor allem von Hirten, die danach besseres Weideland erwarten.