Safaga schneidet seine Straßenbäume, Marsa Alam pflanzt neue
Zwei Städte am Roten Meer meldeten am selben Tag Begrünungsarbeiten: Safaga beschneidet Straßenbäume, Marsa Alam verstärkt nach eigenen Angaben die Pflanzungen für mehr Grünflächen.
9. September 2026

Zwei der kleineren Städte am Roten Meer haben am selben Tag Arbeiten zur Begrünung ihrer Straßen gemeldet. Safaga setzt ein Programm zum Schneiden und Beschneiden von Bäumen fort, um das Stadtbild zu verbessern und die Straßen besser nutzbar zu machen. Marsa Alam wiederum verstärkt nach eigenen Angaben die Baumpflanzungen, um Grünflächen auszuweiten und das Erscheinungsbild der Stadt zu verbessern. Beides berichtete Sada El-Balad am Dienstag, dem 9. September.
Zahlen nennt keiner der beiden Berichte. Es gibt keine Angaben zu beschnittenen oder gepflanzten Bäumen, keine Liste der betroffenen Straßen, keine Kosten, keine ausführende Firma und keinen Fertigstellungstermin – die Mitteilungen beschreiben laufende Kampagnen, keine abgeschlossenen Projekte.
Zur Einordnung: Straßenbäume an dieser Küste sind mehr als Dekoration. Schatten ist praktischer Nutzen in einem Gouvernement, in dem die Tageshitze über weite Teile des Jahres hoch bleibt, und ungeschnittener Wuchs in engen Stadtstraßen verstellt Sichtachsen und Gehwege. Beschneiden und Pflanzen sind zwei Hälften derselben Aufgabe: erhalten, was schon wächst, und hinzufügen.
Dieser Aufwand ist hier keineswegs theoretisch. Diese Redaktion berichtete im vergangenen Monat, dass Hunderte Straßenbäume entlang der Straße nach Hurghada zu dem verdorrt seien, was eine ägyptische Zeitung „Skelette" nannte – eine Erinnerung daran, dass das Pflanzen am Roten Meer der leichte Teil ist und das Bewässern über den Sommer der schwere.
Für die Anwohner wird sich zeigen, ob der Schnitt in Safaga und die Pflanzungen in Marsa Alam über diese Saison hinaus Bestand haben. Für Besucher, die durch eine der beiden Städte laufen, macht sich der Unterschied im Kleinen bemerkbar: freiere Gehwege – und etwas Schatten auf dem Weg zum Meer.