Umspannwerk Safaga soll erweitert werden – Konsortium mit 963-Millionen-Pfund-Angebot in Führung
Ein Konsortium aus zwei ägyptischen Elektro-Unternehmen hat im Ausschreibungsverfahren für den Ausbau des Umspannwerks Safaga (22/66/11 kV) das günstigste Angebot abgegeben: 963,15 Millionen Pfund plus 2,6 Millionen US-Dollar. Der Zuschlag ist noch nicht erteilt.
30. September 2026

Ein Konsortium aus zwei ägyptischen Elektro-Unternehmen hat in der Ausschreibung für den Ausbau des Umspannwerks Safaga mit 22/66/11 kV das günstigste Angebot eingereicht, wie die Wirtschaftszeitung Al Borsa und weitere ägyptische Medien berichten.
Die Egyptian Electricity Transmission Company hat die Finanzangebote der beschränkten Ausschreibung Nummer 3/2026/2027 geöffnet. Das gemeinsame Angebot von Qara for Energy Projects and Investment und der Egyptian Electrical Projects Company, bekannt als Hydelico, lag preislich am niedrigsten, wie Al Borsa berichtet. Einschließlich Mehrwertsteuer setzt sich das Angebot so zusammen:
- 963,15 Millionen ägyptische Pfund für den lokalen Anteil
- 2,604 Millionen US-Dollar für den ausländischen Anteil
Die Bauarbeiten des Projekts betreffen die 66-kV-Niederspannungsausrüstung der konventionellen, luftisolierten Bauart (AIS). Die Lieferung der Haupttransformatoren ist nicht enthalten.
Entschieden ist noch nichts. Laut Al Borsa werden die technischen und finanziellen Angebote weiterhin von den Ausschüssen der Übertragungsgesellschaft geprüft und abschließend bewertet; die endgültige Finanzanalyse und die formelle Zuschlagsentscheidung stehen noch aus. Die Berichte nennen weder einen Baubeginn noch einen Fertigstellungstermin, und auch keine Zahl dazu, wie viel zusätzliche Kapazität der Ausbau dem Netz rund um Safaga bringen würde.
Dasselbe Konsortium hat laut Al Borsa kürzlich Verträge über 875 Millionen Pfund plus 15 Millionen Dollar geschlossen, um Windkraftprojekte im Golf von Suez an das nationale Netz anzubinden.
Für Safaga ist es ein weiteres großes Infrastrukturvorhaben in der Pipeline – neben der neuen Entsalzungsanlage, die viermal so viel Wasser produzieren soll wie die bestehende, und der Industriezone, die auf der Werft entsteht.