Ägypten und UNDP beraten über Fonds zum Schutz der Korallenriffe im Roten Meer
Umwelt- und Kommunalministerin Manal Awad hat mit der stellvertretenden UNDP-Landesvertreterin über einen ägyptischen Fonds zum Schutz der Korallenriffe im Roten Meer gesprochen.
18. August 2026

Ägyptens Ministerin für kommunale Entwicklung und Umwelt, Manal Awad, hat in einem Treffen mit der stellvertretenden Landesvertreterin des UN-Entwicklungsprogramms, Ghimar Deeb, über die Einrichtung eines ägyptischen Fonds zur Finanzierung des Korallenschutzes im Roten Meer gesprochen, wie Egypt Independent berichtet.
Awad sagte dem Bericht zufolge, der geplante Fonds solle helfen, langfristige Investitionen für den Meeresschutz zu gewinnen.
Nicht genannt werden Volumen des Fonds, Geldgeber, ein möglicher Zeitpunkt der Gründung, konkrete Verwendungszwecke oder die Frage, ob jene Betriebe, die täglich an den Riffen arbeiten – Tauchbasen, Bootsflotten, Hotels – einzahlen oder profitieren würden.
Die Riffe sind das Produkt, das diese Küste verkauft. Tauch- und Schnorchelausflüge aus El Gouna, Hurghada, Safaga, El Quseir und Marsa Alam bauen auf Riffsysteme, die zugleich unter wärmerem Wasser, Küstenbebauung und starkem Bootsverkehr stehen. Ein Finanzierungsinstrument gegen diesen Druck ist auch im Diskussionsstadium ein Signal.
Der Zeitpunkt ist bemerkenswert: Al-Masry Al-Youm berichtete in dieser Woche über Riffschäden im Wert von 800.000 Dollar, die einem Unfall im Hafen von Safaga zugeschrieben werden, und Hurghada News berichtete über einen Umweltberater, der korallenschonende Planung für die geplanten Entsalzungsanlagen an dieser Küste fordert.
Vorerst bleibt es jedoch ein Gespräch zwischen Ministerin und UN-Organisation, kein Fonds. Ein Folgetermin oder Entscheidungsdatum wurde nicht berichtet.