Jojoba-Plantage bei Hurghada wird mit dreifach behandeltem Abwasser bewässert
Die Entwicklungsbehörde für Oberägypten nennt eine Ernte von rund 150 Tonnen Jojobasamen und den ersten Platz im Gouvernement Rotes Meer bei einer nationalen Initiative für grüne Projekte.
6. November 2026
Eine Jojoba-Plantage in der Wüste bei Hurghada wird mit dreifach behandeltem Abwasser bewässert. Das teilt die Entwicklungsbehörde für Oberägypten mit, die das Projekt betreibt.
Nach Angaben der Behörde brachte die erste Phase auf 1.000 Feddan eine frühe Ernte von 70 Tonnen Samen; inzwischen liege die Produktion nach den Zahlen des Projekts bei etwa 150 Tonnen. Zwei weitere Phasen mit je 1.000 Feddan bezeichnet die Behörde als bepflanzt, nennt gleichzeitig aber ein Ziel von 3.000 Feddan – wie viel derzeit tatsächlich im Boden ist, geht aus der Darstellung nicht hervor.
Das Projekt belegte im Gouvernement Rotes Meer den ersten Platz in der vierten Runde der Nationalen Initiative für intelligente grüne Projekte 2026. Die Behörde prüft nach eigenen Angaben, das Modell in zehn Gouvernements zu wiederholen.
Jojobaöl wird in der Pharma- und Kosmetikindustrie verwendet; die Behörde stellt die Pflanze als hochwertige Exportkultur und als Investitionsmöglichkeit dar. Studierende der Landwirtschaftlichen Fakultät der Al-Azhar-Universität in Assiut besuchten die Anlage im Rahmen einer Studienfahrt.