Gouvernement Rotes Meer kündigt Vertrag zur Entwicklung der Zentralinsel in Magawish
Das Gouvernement hat die Vereinbarung mit dem Unternehmen aufgelöst, das die Zentralinsel in Magawish südlich von Hurghada entwickeln sollte, wie Al-Ahram und Al-Masry Al-Youm berichten.
19. August 2026

Das Gouvernement Rotes Meer hat den Vertrag mit dem Unternehmen gekündigt, das die Zentralinsel (Al-Gazira Al-Wusta) im Gebiet Magawish südlich von Hurghada entwickeln sollte. Das berichten Al-Ahram Gate und Al-Masry Al-Youm.
Beide Medien meldeten die Vertragsauflösung am Mittwoch; Al-Ahram veröffentlichte dazu Fotos vom Gelände.
Keiner der Berichte beantwortet die Fragen, die Anwohner zuerst stellen dürften:
- Das Unternehmen, dessen Vertrag gekündigt wurde, wird nicht genannt.
- Ein Grund für die Kündigung wird nicht angegeben.
- Ob und wann das Gelände neu ausgeschrieben wird, bleibt offen.
Magawish liegt an der Küste unmittelbar südlich von Hurghada, in einem von Hotels und Resortprojekten geprägten Abschnitt; die Zentralinsel ist eines der Areale dort, für die das Gouvernement einen Entwicklungsvertrag geschlossen hatte.
Mit der Kündigung steht das Projekt ohne zuständigen Entwickler da, bis das Gouvernement über das weitere Vorgehen entscheidet. Für Hurghadas Anwohner heißt das: Am sichtbaren Zustand des Geländes dürfte sich kurzfristig nichts ändern. Für Urlauber ändert sich derzeit gar nichts – die Entscheidung ist verwaltungstechnischer Natur, Sperrungen oder Zugangsbeschränkungen wurden nicht angekündigt.