Transportgewerkschaft fordert strengere Sicherheitskontrollen für Busse Kairo–Hurghada
Kontrollen müssten Lenkzeiten, Ruhepausen und einen qualifizierten Ersatzfahrer auf langen Strecken prüfen – nicht nur Lizenzen und Unterlagen, so die Gewerkschaft.
2. November 2026

Die ägyptische Gewerkschaft der Beschäftigten im Transport- und Verkehrswesen und bei touristischen Fahrzeugen fordert strengere Kontrollen der Unternehmen, die Fernbusse im Personenverkehr betreiben. Ausdrücklich nennt sie die Verbindung Kairo–Hurghada in beiden Richtungen.
In ihrer Stellungnahme stellt die Gewerkschaft die Frage direkt: „Bevor Sie nach der Ursache der Unfälle fragen, fragen Sie: Wo ist der Ersatzfahrer?“ Ein Fahrer dürfe nicht wie jemand behandelt werden, der ohne Pause weiterfahren könne; Übermüdung und nachlassende Konzentration verlangten vorbeugende Maßnahmen und nicht erst eine Reaktion nach einem Unglück.
Kontrollen müssten belegen, dass die Sicherheitsvorgaben tatsächlich eingehalten werden, so die Gewerkschaft, und nicht nur, dass Lizenzen und Unterlagen vorliegen. Sie verlangt:
- mehr Verkehrs- und Kontrollaktionen auf den Personenlinien, zuerst auf den langen Strecken
- Prüfung der Lenkzeiten und der Ruhepausen, die den Fahrern zustehen
- einen qualifizierten Ersatzfahrer auf Fahrten, bei denen die Vorschriften ihn verlangen
- rechtliche Schritte bei festgestellten Verstößen
Ein Unternehmen wird in der Stellungnahme nicht genannt, Zahlen zu Kontrollen enthält sie nicht. Es handelt sich um Forderungen der Gewerkschaft: Die Quelle verzeichnet keine Änderung der geltenden Vorschriften und keine Reaktion der Transportunternehmen oder der Behörden.